Ungarischer Ministerpräsident Viktor Orbán in der IHK Frankfurt

24.02.2012

Anlässlich seines Besuchs in Hessen sprach S. E. Ministerpräsident Viktor Orbán heute vor deutschen Wirtschaftsvertretern in der IHK Frankfurt zum Thema „Erneuerung und Wende der europäischen Wirtschaft“. Im Mittelpunkt des ungarischen Wirtschaftsempfangs, der von der Botschaft von Ungarn in Berlin und der IHK Frankfurt am Main veranstaltet wurde, standen die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Ungarn sowie die aktuellen wirtschaftspolitischen Entwicklungen in Ungarn.

In seiner Eröffnungsrede wies Prof. Dr. Wolfram Wrabetz, stellvertretender Präsident der IHK Frankfurt am Main, auf die enge wirtschaftliche Verflechtung von Deutschland und Ungarn hin. „Ungarn nimmt in der deutschen Außenhandelsstatistik Platz 16 ein. Außerdem haben viele deutsche Betriebe das Land als attraktiven Produktionsstandort entdeckt. Die deutschen Investitionen belaufen sich auf rund 17 Mrd. Euro.“ Die deutsche Wirtschaft beobachte daher aufmerksam die aktuellen ökonomischen Entwicklungen in Ungarn. „Prognosen gehen von einer leichten Rezession in 2012 aus.“ Die deutsche Wirtschaft erhoffe sich daher von der ungarischen Regierung Impulse für einen mittel- und langfristigen Wachstumspfad sowie weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen für deutsche Investitionen in Ungarn.

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Lage Ungarns machte Viktor Orbán deutlich, dass das Land dank der zahlreichen Reformen auf einem guten Weg zurück zu einem nachhaltigen Wachstumspfad ist. Dabei sei die Regierung entschlossen, die Wirtschaftskrise aus eigener Kraft zu bewältigen. Hinsichtlich der Herausforderungen Ungarns auf den Finanzmärkten betonte der Ministerpräsident die Entschlossenheit des Landes, sich auch künftig über die internationalen Kapitalmärkte zu refinanzieren.

 

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