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„Lange Nacht der Industrie“ fasziniert über 1.100 Teilnehmer

12. Juni 2012

 

 

Die Region FrankfurtRheinMain gehört zu den bedeutendsten Industriestandorten in Deutschland. Dies wurde beim heutigen Auftakt zur zweiten „Langen Nacht der Industrie“ der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main deutlich. „Allein die Zahlen sprechen für sich: Über 400.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sind im verarbeitenden Gewerbe der Region FrankfurtRheinMain tätig, mehr als 200.000 Beschäftigte sind in den industrienahen Dienstleistungen beschäftigt. Insgesamt generiert die Industrie der Region eine jährliche Warenproduktion im Wert von 110 Milliarden Euro“, sagte Dr. Mathias Müller, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, vor 1100 Teilnehmern zum Start der „Langen Nacht“ im Industriepark Höchst.

 

Die „Lange Nacht der Industrie“ bietet die außergewöhnliche Möglichkeit, eine Entdeckungsreise durch die Industrieregion FrankfurtRheinMain zu unternehmen und Betriebe oder Produktionsanlagen zu besichtigen, die üblicherweise nicht öffentlich zugänglich sind. „Industrie ist faszinierend“, sagte Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst und Vorsitzender des Industrieausschusses der IHK Frankfurt am Main. „Die industrielle Wertschöpfung ist nach wie vor unverzichtbar für Wohlstand und Beschäftigung in der Wirtschaftsregion FrankfurtRheinMain. Gerade die jüngste Finanzkrise hat gezeigt, wie wichtig die Industrie in der Region ist.“

 

Besonderes Augenmerk legt die IHK Frankfurt auf die Eindämmung des Fachkräftemangels. „Bereits heute beklagt jedes dritte Industrieunternehmen in der Region FrankfurtRheinMain Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen. Es ist zu befürchten, dass diese Situation zu einem gravierenden Wachstumshemmnis wird. Mittel- und langfristig besteht die volkswirtschaftliche Herausforderung in Deutschland vor allem darin, ausreichend Fachkräftenachwuchs auszubilden“, erklärte Dr. Müller die Initiative der IHK. Die Unternehmen wollen damit den Menschen der Region zeigen, wie Industrie arbeite. Zudem möchte die Kammer die Akzeptanz für Industrieunternehmen in der Region erhöhen.

 

Die Zahl der Teilnehmer erhöhte sich um circa 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Ganze Schul- und Studienklassen sind heute dabei. Das zeigt, dass die Veranstaltung mit Begeisterung aufgenommen wird“, so Dr. Müller weiter.

 

 „Einen starken Wirtschaftsstandort wie Frankfurt am Main macht die gute Mischung aller Branchen aus. Es ist wichtig, dass es neben dem Banken- und Dienstleistungssektor auch produzierende Gewerbebetriebe gibt, die zugleich viele Arbeitsplätze bedeuten und für Wohlstand und Beschäftigung in der gesamten Region stehen. Die ‚Lange Nacht der Industrie‘ zeigt die Bedeutung dieser Branche auf spannende Weise auf“, bestärkte Markus Frank, Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main, die Industrieunternehmen der Region.  

 

„Für das Land Hessen ist die Industrie bedeutend, denn sie ist das Rückgrat der hessischen Konjunktur und eine wichtige Basis für die gesamte Wirtschaft. Sie hat dann gute Entwicklungsmöglichkeiten, wenn auch in  Zukunft gut ausgebildete Menschen zur Verfügung stehen. Deshalb möchte ich die  Unternehmen zur verstärkten Aus- und Weiterbildung motivieren. Wir als Land Hessen unterstützen sie gerne dabei“, sagte der Hessische Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch.

 

Die „Lange Nacht der Industrie“ fand zum zweiten Mal in Frankfurt am Main statt. Zum ersten Mal beteiligen sich auch Unternehmen aus den Bezirken der IHKs Gießen-Friedberg, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und Darmstadt. Weitere Informationen sowie einen Überblick über die teilnehmenden Industrieunternehmen gibt es unter: http://www.langenachtderindustrie.de/naechte/frankfurtrheinmain-12.

 

Ansprechpartner

Anne Stephanie Waldeck Unternehmenskommunikation stellvertretende Pressesprecherin
Telefon: 069 2197-1584 Fax: 069 2197-1488