Finanzierung der Regionaltangente West zügig angehen

24.08.2012
 

Die Industrie- und Handelskammern Frankfurt am Main und Offenbach begrüßen die Resolution der Gesellschafter zum Bau der Regionaltangente West (RTW). Beide IHKs betonen insbesondere die verkehrsstrategische Bedeutung der RTW. „Die Wirtschaft und die Region benötigen eine moderne und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, die die Standorte im Norden und im Süden der Region miteinander verbindet“, so Eva Dude, Hauptgeschäftsführerin der IHK Offenbach am Main, und Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt. Zugleich heben die IHKs Offenbach und Frankfurt die Wichtigkeit eines Finanzierungskonzepts hervor, das jetzt eine zügige Umsetzung des Projekts ermöglicht. „Aus der Sicht der Wirtschaft lag das RTW-Projekt bereits viel zu lange auf Eis. Daher darf die Entscheidung zur Finanzierung der RTW jetzt nicht auf die lange Bank geschoben werden“, betonen beide Hauptgeschäftsführer. Für eine solide Finanzierung sehen sie eine Kostenbeteiligung des Bundes als unerlässlich an. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund der Schuldenbremse und des auslaufenden Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes.


Vor allem für die Unternehmen und die Fachkräfte im Hochtaunus- und im Main-Taunus-Kreis sowie im Landkreis Offenbach ist die Regionaltangente West ein verkehrsstrategisch bedeutendes Projekt. Denn die RTW ist eine wichtige Ergänzung, um eine zukunftsfähige ÖPNV-Struktur in der Region zu schaffen. Mit einer tangentialen Streckenführung von Bad Homburg über Oberursel bzw. dem Frankfurter Nordwestzentrum über Eschborn, Frankfurt-Höchst, das Stadion, den Flughafen, Dreieich und Neu-Isenburg würden diese Orte direkt miteinander verbunden. Zeitintensive Umwege über den Frankfurter City-Tunnel könnten dank der RTW künftig umgangen werden.

 

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