IHK lehnt Einführung der City-Maut ab
„Innenstadt durch Bepreisung nicht isolieren“

11.10.2012

 

„Wir lehnen eine City-Maut strikt ab, weil der Wirtschaftsstandort Innenstadt dann argen Gefahren ausgesetzt wäre und der Tourismus darunter zu leiden hätte“, sagte Dr. Andreas Freundt, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK). Die Beispiele, die es seit 2003 gibt, etwa in London oder Stockholm, seien nicht übertragbar auf die Region FrankfurtRheinMain. „Wir sind eine polyzentrale Region. Wenn wir nur Frankfurt bepreisen, schrumpft der Handel und die Innenstadt ist weniger lebendig, während wir die Käufer noch mehr auf die grüne Wiese treiben.“


Statt Maßnahmen wie die City-Maut zu ergreifen, sollten die Zugänge zur Stadt Frankfurt verbessert und die einzelnen Verkehrsträger stärker kombiniert werden. „Wir setzen uns etwa dafür ein, dass der ÖPNV ausgebaut und Projekte wie die nordmainische S-Bahn und die Regionaltangente West gestärkt werden. Wenn wir diese Projekte vorantreiben, bin ich guten Mutes, dass sich über eine City-Maut niemand mehr Gedanken machen muss“, so Freundt.

 

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