Mehr Vertrauen in die Industrie und mehr Wachstum

21.11.2011

 

Die Industrie ist und bleibt die Basis unserer Volkswirtschaft und ist in Frankfurt und FrankfurtRheinMain einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Diese Position war das Leitmotiv des Frankfurter Industrieabends, den die Stadt Frankfurt und die IHK Frankfurt am Mittwoch, 21. November 2012, in der IHK veranstalteten. „Es ist eine hervorragende Prädikatsaussage für die deutschen Unternehmen und für die deutsche Wirtschaftspolitik, dass die Bedeutung der Industrie trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 und der vorangegangenen strukturellen Umbrüche nicht weiter abgenommen, sondern wieder zugenommen hat“, sagte Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, vor den mehr als hundert Gästen aus Politik und Unternehmen. Es lohne, hervorgehoben zu werden, dass trotz globalisierter Wirtschaftskreisläufe und trotz aufstrebender Schwellenländer FrankfurtRheinMain einer der bevorzugten Standorte für die Industrie bleibe.

„Die Industrie hat mit veränderten Rahmenbedingungen zu kämpfen: Globalisierung, Innovationen, rechtliche Regulierungen, Kostenwettbewerb und Fachkräftemangel  stellen die Unternehmen unter permanenten Anpassungsdruck. Um so wichtiger ist es, den Industriebetrieben die notwendige Planungs- und Investitionssicherheit für ihre Betriebsstätte zu geben und die notwendige Infrastruktur bereit zu stellen. Und ich gehe soweit zu sagen, dass Bestandsschutz alleine nicht weit genug reicht“, sagte Wirtschaftsdezernent Markus Frank.

Die Industrie hat eine hohe Bedeutung für die Frankfurter Wirtschaft: Sie bietet nicht nur 50.000 Arbeitsplätze und ist der größte Gewerbesteuerzahler in Frankfurt am Main, sondern auch Dreh- und Angelpunkt für viele Unternehmen im Handwerk und im Dienstleistungssektor. Viele Unternehmen der Region zählten zu den Innovations-Spitzenreitern in Deutschland. Nun sei die Industrie dabei, auch den nötigen Imagewechsel nachzuvollziehen, sagte Dr. Müller. Dazu trage auch die „Lange Nacht der Industrie“ bei, die die IHK im nächsten Jahr zum dritten Mal veranstalten werde.

 „Diese Bedeutung der Industrie weiter zu entwickeln steht in der wirtschaftspolitischen Agenda der Stadt Frankfurt am Main ganz oben. Daher hat die Stadt beschlossen, einen industriepolitischen Masterplan zu erarbeiten und in der Wirtschaftsförderung ein Kompetenzzentrum Industrie einzurichten,“ berichtet Wirtschaftsdezernent Markus Frank. Zusammen mit Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften arbeitet die Stadt Frankfurt am Main derzeit an einem „Masterplan Industrie“, in dem eine Strategie für die zukünftige Entwicklung der Industrie in Frankfurt am Main erarbeitet werden soll. „Wie viel mehr an Industrie traut sich diese Region in Zukunft zu? Wie viel mehr an Wachstum traut sich die  Industrie in dieser Region zu?“ stellte Dr. Müller als Fragen in den Raum. Er habe die Erwartung, dass es auf beiden Seiten kräftige Steigerungen geben werde: „Mehr Vertrauen und mehr Wachstum“.

 

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