Kulturfonds fördert Attraktivität der Metropolregion

18.12.2012

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Kulturfonds Frankfurt RheinMain hat die IHK Frankfurt am Main auf den Beitrag des Fonds zur Förderung der Attraktivität der Metropolregion FrankfurtRheinMain hingewiesen. „Ein hochwertiges Kulturangebot ist für die Wirtschaft zu einem harten Standortfaktor geworden. Durch die Arbeit des Kulturfonds hat die Region in diesem Punkt einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sagte IHK-Präsident Dr. Mathias Müller. Ausgezeichnete Kulturprojekte heben den Stellenwert einer Region für Beschäftigte und Investoren und bilden das Umfeld für eine aufgeschlossene Wissensgesellschaft.

 

Am 20. Dezember 2007 wurde der Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH in Bad Homburg gegründet, wobei die IHK Frankfurt als Gründungspate mitwirkte. Aufgabe des Fonds ist die Förderung von neuen Kulturprojekten mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. „Der Identität der Metropolregion dienen besonders auch kulturelle Vorhaben und Verbindungen“, sagte Dr. Müller. Mit den Schwerpunkten „Phänomen Expressionismus" und „Impuls Romantik" habe der Kulturfonds zwei starke inhaltliche Akzente gesetzt. Einige der vom Fonds geförderten Produktionen hätten durch Besprechungen in internationalen Medien ein renommiertes Publikum gefunden, so das Tanztheater des Ensembles Kidd Pivot FrankfurtRM, das Festival neuer Musik „cresc“ und das Fotografie-Projekt RAY 2012. „Kulturprojekte sollen zu einem internationalen Botschafter für FrankfurtRheinMain werden!“

 

Der Kulturfonds hat bisher Förderungen über rund 25 Millionen Euro ausgesprochen. Er wird getragen vom Land Hessen und kreisfreien Städten und Landkreisen aus dem Rhein-Main-Gebiet, derzeit der Hochtaunuskreis, der Main-Taunus-Kreis sowie die Städte Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden und Hanau. Die kommunalen Gesellschafter führen dem Fonds jährlich zwei Euro pro Einwohner zu. Das Land Hessen verdoppelt diesen Betrag, sodass der Kulturfonds gegenwärtig über ein Budget von ca. fünf Millionen Euro pro Jahr verfügt.

 

Den Gesellschaftern müsse man ein großes Kompliment für die nachhaltige Kulturarbeit machen, sagte Dr. Müller. „Der Standortfaktor Kultur sollte nun auf eine breite Grundlage gestellt werden“, so Dr. Müller und verwies auf die Bestrebungen, die Zusammenarbeit des Kulturfonds mit der KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH auszuweiten. Die IHK werde im kommenden Jahr mit dem Kulturfonds wieder beim Kulturbarometer FrankfurtRheinMain zusammen arbeiten und gemeinsam einen  Anerkennungspreis für ein herausragendes Kulturprojekt in der Region verleihen.

 

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