Zwischenbilanz zu einem Jahr Lärmschutzpaket

27.02.2013

Nach einem Jahr Lärmschutzpaket für den Flughafen Frankfurt sollte nach Einschätzung der IHK Frankfurt eine Zwischenbilanz gezogen werden. „Die Wirtschaft hat das damals beschlossene Paket begrüßt wegen der Aussicht auf Verminderung der Lärmbelästigung der Menschen in der Region. Ein Jahr danach sollte nun eine faire Zwischenbilanz gezogen werden", sagte der Präsident der IHK Frankfurt am Main, Dr. Mathias Müller. Als Mitwirkende bei der damaligen Mediation zum Flughafenausbau und als Standortwerber der Region gerade gegenüber internationalen Unternehmen sieht die IHK eine Verpflichtung darin, für die breite Akzeptanz des Flughafens einzutreten. „Dazu gehört auch die Minderung des Lärms, soweit dies technisch und auch finanziell möglich ist." Das vor einem Jahr beschlossene Programm von Landesregierung und Luftverkehrswirtschaft belegt, dass sich die Akteure der hohen Belastungen für Wohn- und Gewerbestandorte aufgrund der Erweiterung des Frankfurter Flughafens bewusst sind und mit zahlreichen Maßnahmen gegensteuern wollen. „Auf dem Weg sollte man sich vergewissern, ob und wie schnell man dem Ziel näher kommt", sagte Dr. Müller.

Grundsätzlich dürfe man nicht aus den Augen verlieren, dass die Stärke des internationalen Flughafens der Motor für Wachstum und Beschäftigung in FrankfurtRheinMain und Hessen sei. „Die Leistungsfähigkeit des Flughafens und seine Funktion als europäischer Umsteigeknoten ist vor allem für internationale Unternehmen ein wesentlicher Grund für die Ansiedlung ihrer Niederlassungen in der Region FrankfurtRheinMain!" Allein im IHK-Bezirk Frankfurt befinden sich rund 870 Niederlassungen amerikanischer Unternehmen und mehr als 1500 asiatischer Unternehmen, häufig ist dies sowohl die Deutschland-  als auch die Europa-Zentrale der Firma. Insgesamt 16.000 Firmen mit ausländischem Eigentümer-Hintergrund, das sind ein Siebtel der Mitgliedsfirmen allein der IHK Frankfurt, schaffen in der Region Beschäftigung und Arbeitsplätze. Der Zuzug hält an. Zwischen 2010 und 2012 haben sich beispielsweise mehr als hundert chinesische Unternehmen neu in Frankfurt und Umgebung angesiedelt. „Ein wesentlicher Hebel dafür ist der Flughafen. Der daraus resultierende Arbeitsplatznutzen für die Region wird in den meisten Debatten übersehen", sagte Dr. Müller.

 

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