Einzelhandel im Main-Taunus-Kreis bietet viel und kann noch mehr

22.03.2013

 

„Die Kommunen des Main-Taunus-Kreises sind hinsichtlich ihrer Einzelhandelsstruktur grundsätzlich gut aufgestellt. Trotzdem dürfen die Gemeinden die Weiterentwicklung einiger Standortfaktoren nicht aus den Augen verlieren“, sagt Dr. Andreas Freundt, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main, anlässlich der Vorstellung der neuen IHK-Studie „Branchenporträt Einzelhandel im Main-Taunus-Kreis“ heute in Hofheim.


„Um die Standortqualität für den Einzelhandel weiter zu verbessern, sollte beispielsweise ein attraktives Grundstücksmanagement betrieben werden. Denn nur so lassen sich geeignete Flächen für den zentrenrelevanten Einzelhandel in integrierten Lagen entwickeln. Dringend benötigt wird darüber hinaus eine partiell bessere Versorgung mit Highspeed-Internetanschlüssen. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Bevölkerung des Kreises in den kommenden Jahren weiter altern wird und sich die Konsumgewohnheiten und -ansprüche verändern werden“, sagt Horst Platz, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main.


„Geschätzt wird, dass die Zahl der Einwohner im Main-Taunus-Kreis bis 2030 leicht zunehmen wird. Davon wird der Einzelhandel profitieren, wenn auch die Weichen bei der Wohnungspolitik und der Verkehrsinfrastruktur richtig gestellt werden. Die Erreichbarkeit der Innenstädte muss weiter verbessert werden. Wünschenswert wäre zudem eine Ausweitung des außengastronomischen Angebots in den Mittelzentren des Main-Taunus-Kreises“, sagt Thomas Reichert, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main.


Die aktuelle IHK-Studie zeigt, dass im Main-Taunus-Kreis ein vielfältiges Sortimentsangebot besteht, das sich überwiegend auf den täglichen und mittelfristigen Bedarf konzentriert. Von hoher Bedeutung ist bei den Gütern des langfristigen Bedarfs das Einzelhandelssegment Möbel und Hausrat.


Der Main-Taunus-Kreis verfügt insgesamt über eine überdurchschnittliche Kaufkraft, die zu den höchsten in Deutschland zählt. Für jeden Einwohner stehen durchschnittlich 6.789 Euro für den einzelhandelsrelevanten Konsum zur Verfügung. In Bad Soden sind es statistisch gesehen sogar 8.000 Euro. Die niedrigste Kaufkraft im Main-Taunus-Kreis gibt es mit durchschnittlich 5.980 Euro pro Einwohner in Hattersheim.


Von nahezu 15.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Main-Taunus-Kreis gehört rund jedes achte Unternehmen zum Einzelhandel (ohne Kfz-Handel und Tankstellen). Über 8.700 Menschen finden in dieser Branche im Kreis eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.


Das aktuelle „Branchenporträt Einzelhandel des Main-Taunus-Kreises“ steht zum kostenlosen Download bereit unter

www.frankfurt-main.ihk.de/branchen/handel/links_publikationen/branchenportraet_main-taunus-kreis/index.html

 

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