Studie zeigt: Wirtschaftsstandort Frankfurt so international wie nie

08.04.2013

„Die Attraktivität der Region Frankfurt am Main hat in den Augen ausländischer Unternehmen weiter zugenommen“, sagt Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main. „Von den mehr als 101.000 im IHK-Bezirk Frankfurt am Main (Stadt Frankfurt am Main, Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis) ansässigen Unternehmen haben rund 16.000 ausländische Wurzeln. Das ist eine Zunahme um mehr als 3.000 Unternehmen seit dem Jahr 2010, sodass mehr als jedes sechste Unternehmen in diese Kategorie fällt“, so Prof. Dr. Müller weiter. Fast zwei Drittel aller ausländischen Unternehmen kommen aus EU-Staaten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der IHK Frankfurt am Main unter Beteiligung der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region, des Statistischen Amtes der Stadt Frankfurt und der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH. Insgesamt wurden Unternehmen aus 27 Ländern betrachtet.


Polnische Unternehmen bilden die zahlenmäßig größte Gruppe ausländischer Unternehmen im Bezirk der IHK Frankfurt am Main (5.544). Dahinter folgen Unternehmen aus der Türkei (2.434), Italien (1.547), den USA (738) und Griechenland (691).

Bei den in das Handelsregister eingetragenen Unternehmen stellen die türkischen Unternehmen die größte Gruppe im IHK-Bezirk Frankfurt am Main dar. 537 im Handelsregister eingetragene Unternehmen stammen aus der Türkei, gefolgt von 520 Unternehmen aus den USA sowie 427 aus Großbritannien und Nordirland.


Von den rund 16.000 ausländischen Unternehmen sind 77 Prozent im Dienstleistungsbereich tätig und 23 Prozent im produzierenden Gewerbe. Die ausländischen Dienstleistungsunternehmen sind vor allem in den Bereichen Handel, Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe sowie im Finanzsektor und den unternehmensnahen Dienstleistungen aktiv.

 

Die Studie steht zum Download bereit.

 

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