Kulturcampus Frankfurt zügig vorantreiben

19.07.2013

 

Die IHK Frankfurt begrüßt das Vorhaben des schwarz-grünen Römer-Bündnisses, eine Entscheidung über den Abriss oder den Erhalt des Philosophicums auf dem Campus Bockenheim herbeizuführen. „Je schneller neuer Wohnraum entsteht, desto besser. In Frankfurt-Bockenheim darf keine neue Brache entstehen. Das lässt weder die attraktive Lage des Areals noch die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt zu," sagte Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main. Die Pläne der Stadt, auf dem Kulturcampus Frankfurt ein klimaneutrales Quartier zu entwickeln, setzten in der Metropolregion zudem ein wichtiges Zeichen.  „Frankfurt kann mit dem Kulturcampus ein attraktives Modellquartier schaffen. Das haben nicht zuletzt die internationalen Vorträge im Rahmen des IHK-Symposiums zum Kulturcampus im letzten Jahr gezeigt.“


Gräßle betonte zudem, dass der Campus eine große Chance für die Stadtentwicklung in Frankfurt sei. „Der Kulturcampus kann zum Vorzeigeprojekt für Kultur und Architektur werden – ein pulsierender Kreativstandort zwischen Messe und Palmengarten.“ Auch der Anspruch, auf dem Areal klimaneutrale Gebäude zu errichten, sei ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu Frankfurt als Green City.


Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes forderte Gräßle, dass die Stadt angehalten sei, auf dem heutigen Campus Bockenheim Wohnraum auch mit erschwinglichen Mieten zu schaffen. „Büroräume gibt es in Frankfurt ausreichend. Wir brauchen Wohnungen, damit Frankfurt für Fachkräfte attraktiv bleibt und die Wirtschaft weiter wachsen kann," so Gräßle. Augenmaß sei daher beim Wohnungsbau und bei der Ansiedlung von Gewerbe und Einzelhandel erforderlich. Der neue Campus dürfe nicht als Solitär entstehen, vielmehr müsse sich der Kulturcampus in den bestehenden Teil Bockenheims einfügen.

 

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