Mittelstand bleibt Jobmotor in der Region

31.07.2013

„Trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds in der ersten Jahreshälfte 2013 blickt der regionale Mittelstand weiterhin zuversichtlich in die Zukunft. Nach dem langen Winter, dem nassen Frühsommer und der immer noch schwelenden Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa sollte in der zweiten Jahreshälfte der ‚Konjunkturmotor Mittelstand‘ wieder deutlich Fahrt aufnehmen“, kommentiert Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main, den aktuellen Mittelstandsbericht 2013 der IHK. „Fast jeder vierte Mittelständler erwartet bessere Geschäfte in den kommenden Monaten, nur jeder Sechste rechnet mit einer Verschlechterung. Bei den Großunternehmen halten sich die Optimisten und die Pessimisten hingegen knapp die Waage“, so Gräßle weiter.

Die Stimmung bei den exportorientierten Mittelständlern wird neben der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise insbesondere auch durch das nachlassende Wachstum in China gedämpft. Der Exportindikator geht im Vergleich zur Vorjahresumfrage um zehn Zähler auf fünf Punkte zurück. Getragen von der ansonsten stabilen Weltkonjunktur gehen jedoch nach wie vor mehr Unternehmen von steigenden als von sinkenden Exporten aus (23 bzw. 18 Prozent). Insbesondere die größeren exportierenden Mittelständler blicken optimistisch in die Zukunft.

„Die Zuversicht belebt die Personalpläne der Mittelständler, die für die erwartete Konjunkturbelebung die entsprechenden Fachkräfte einstellen wollen. Vor allem die mittelständische Industrie und die mittelständischen Dienstleister wollen neue Stellen schaffen. 92 Prozent der mittelständischen Industrie- und 87 Prozent der Dienstleistungsunternehmen geben an, in den nächsten Monaten mit Neueinstellungen zu planen oder ihre Mitarbeiterzahl konstant halten zu wollen“, unterstreicht Gräßle.

Die optimistische Grundhaltung der mittelständischen Wirtschaft bildet sich noch nicht in den Investitionsplänen ab. Der Investitionsklimaindikator fällt im Vergleich zum Vorjahr um zehn Zähler und liegt mit minus drei Punkten auf einem niedrigen Niveau. Während 19 Prozent der Unternehmen von steigenden Investitionen ausgehen, wollen 22 Prozent weniger investieren. Der Indikator rutscht erstmals seit 2010 in den negativen Bereich.

 

Einen Überblick über die konjunkturellen Entwicklungen des Mittelstands gibt der Mittelstandsbericht 2013 der IHK Frankfurt am Main unter

www.frankfurt-main.ihk.de/mittelstandsbericht.


 

 

 

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