Wohnraum für Fachkräfte schaffen

26.08.2013
 

Die Frankfurter Wirtschaft begrüßt die aktuell diskutierten Pläne, in absehbarer Zeit neuen Wohnraum am Standort „Hilgenfeld“ am Frankfurter Berg zu schaffen. Der aktuell diskutierte Vorschlag einer geänderten Planung für das Areal wird den derzeitigen Bedürfnissen nach mehr Geschosswohnungsbau und bezahlbaren Angeboten für Haushalte mit mittleren Einkommen gerecht. Als bereits im Regionalen Flächennutzungsplan ausgewiesene geplante Wohnbaufläche sollten nun zügig die Voraussetzungen zur Bebauung des Hildenfelds geschaffen werden, erklärten die IHK Frankfurt am Main und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Damit könne ein weiterer Schritt für mehr Wohnraum für dringend benötigte Fachkräfte in der Metropolregion getan werden.

 

„Knappe Flächen sind eine der wesentlichen Herausforderungen zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Frankfurt – sowohl im Sinne der Entwicklung von Gewerbeflächen als auch von Wohnraum. Schon heute fehlen mehr als 100.000 Fachkräfte in der Region. Ein ausreichendes Wohnraumangebot für dringend gesuchte Fachkräfte ist dabei ein wesentlicher Standortfaktor im Wettbewerb der Regionen“, so die IHK Frankfurt am Main.

 

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main erklärte: „Wohnen und Arbeiten in der Stadt ist ein mittel- und langfristig angelegtes Thema. Bei der Standortentwicklung sollte das Wissen der regionalen Betriebe nicht außer Acht gelassen werden – gerade, wenn es um die Fragen energieeffizientes und barrierefreies Bauen geht. Darauf haben wir im Entwicklungspapier Frankfurter Handwerk, das wir gemeinsam mit der Stadt vereinbart haben, hingewiesen. Es ist  wichtig, dass mehr Aufträge in der Region vergeben werden. Dies sollte ein Grundpfeiler moderner Standortpolitik sein.“ 

 

Neben der Realisierung des aktuell diskutierten Baugebiets Hildenfeld am Frankfurter Berg sollte die Stadt Frankfurt auch weitere städtische Entwicklungsflächen aus dem Frankfurter Wohnbauland-Entwicklungsprogramm vorantreiben. Nach dem Wohnbauland-Entwicklungsprogramm 2011 ließen sich insgesamt rund 20.000 Wohneinheiten in der Stadt realisieren.

 

Darüber hinaus gilt es, die regionalen Lösungsansätze fortzuführen. Auf Anregung der Wirtschaft hatte der „Runde Tisch Wohnen“ von Stadt Frankfurt und Regionalverband FrankfurtRheinMain vor einiger Zeit die Koordination regionaler Bemühungen aufgenommen. Dabei wurden 53 Flächen, die für Geschosswohnungsbau geeignet sind, in einer Größe von insgesamt 330 Hektar angeboten. Das kurzfristig umsetzbare Wohnbaupotenzial im Umland beträgt etwa 11.000 Wohneinheiten.

 

 

 

Ansprechpartner

Telefon:

Ansprechpartner

Pressestelle IHK Frankfurt am Main Unternehmenskommunikation
Telefon: 069 2197-1201 Fax: 069 2197-1488