IHK-Werkfeuerwehrleute schließen Lücke zwischen den Feuerwehren

02.09.2013

 

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Am vergangenen Freitag, dem 30. August 2013, haben die ersten 16 Werkfeuerwehrleute Hessens in der IHK Frankfurt ihr Abschlusszeugnis erhalten. Werkfeuerwehrmänner und Werkfeuerwehrfrauen dienen der Gefahrenabwehr und dem vorbeugenden Brandschutz in Betrieben mit erhöhtem Gefährdungspotential. „Sie sind die ersten vor Ort, wenn es um Brandbekämpfung und Bergungen bei Feuer geht, Sie kennen sich auf Geländen aus und sichern die Firmengebäude im Brandfall,“ lobte Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin der Abteilung Aus- und Weiterbildung der IHK Frankfurt am Main, die frisch gebackenen Werkfeuerwehrleuten bei der Zeugnisübergabe in der IHK Frankfurt.
 

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Wolfgang Haas, zuständig für die Berufsbildung bei der Fraport AG, sagte im Rahmen der Zeugnisübergabe: „Wir haben einen völlig neuen Typ Azubi hinzugewonnen, der mit einem ‚Feuerwehr-Gen‘ zur Welt gekommen ist. Davon profitieren auch die Unternehmen sehr, die so ihr Ausbildungsportfolio erweitern können.“

Jürgen Warmbier, zuständig für Feuerschutz und Standortsicherheit bei der Merck Group, zollte den jungen Werkfeuerwehrleuten höchsten Respekt: „Bei Temperaturen über 26 °C mussten teilweise sehr anstrengende Prüfungen absolviert werden – und die Leistungen waren dennoch hervorragend!“
 

 

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Harald Uscheck, Landesbranddirektor beim Hessisches Ministerium des Innern und für Sport, freute sich über das neue Berufsbild. Hessen sei führend gewesen bei der Einführung des neuen Ausbildungsberufs.

Silvio Burlon, Direktor der Hessischen Landesfeuerwehrschule, äußerte sich zufrieden über die ehemaligen Auszubildenden. Trotz ihrer Jugend hätten sie ausgezeichnete Leistungen erbracht.

Peter Querbach, Schulleiter der Selbstständigen Beruflichen Werner-Heisenberg-Schule, legte den Absolventen lebenslanges Lernen ans Herz. Keiner von ihnen würde in einigen Jahrzehnten noch genau die gleichen Anforderungen wir heute erfüllen müssen. „Bleiben Sie dran!“
 

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Die Werkfeuerwehrleute haben 2009 ihre duale Berufsausbildung in diesem neuen Beruf begonnen und schlossen sie mit schriftlichen und praktischen Prüfungen ab. Der Beruf wurde geschaffen, um eine Lücke zwischen den Berufsfeuerwehren des öffentlichen Dienstes und den Freiwilligen Feuerwehren zu schließen und um den immer höheren Anforderungen von Unternehmen an Schutz und Sicherheit zu begegnen.

Aktuell sind 50 Auszubildende bei acht Unternehmen in der Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann / Werkfeuerwehrfrau.
 

 

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