House of Pharma muss Gestalt annehmen

3.09.2013

Angesichts der 2. Jahrestagung des House of Pharma, die heute in Frankfurt stattfindet, betont Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main: „FrankfurtRheinMain ist der Pharma-Standort Nummer eins in Deutschland. Früher wurden wir als ‚Apotheke der Welt‘ bezeichnet. Heute ist es unser Anspruch, einen interdisziplinären Inkubator mit internationaler Strahlkraft zu schaffen, der Ausgangspunkt ist für wissenschaftliche Erfolge und Innovationen, aber auch eine Plattform zwischen Unternehmen, Forschungsinstituten, Krankenkassen, Verbänden und Regulierungsbehörden.“ Diesem Anspruch müssten nun auch Taten folgen: „Nach mehr als drei Jahren Diskussion über das House of Pharma ist es nun an der Zeit, das Cluster-Zentrum auf den Weg zu bringen.“

Die Pharmabranche gehört zu den wichtigsten Wachstumsmärkten, denn in Zukunft werden immer mehr ältere Menschen auf immer mehr medizinische Hilfe angewiesen sein. „Die Pharmabranche ist schon jetzt ein Beschäftigungsmotor in unserer Region“, erklärt Prof. Dr. Müller. Im IHK-Bezirk seien bereits knapp 10.000 Menschen beschäftigt – mehr als im Maschinenbau und fast so viele wie im Fahrzeugbau. Zusätzlich gingen von der Pharmaindustrie positive Effekte auf andere Branchen aus, etwa auf Medizintechnik, Biotechnologie oder industrienahe Dienstleistungen. „Die Beispiele House of Logistics and Mobility und House of Finance zeigen, dass diese Einrichtungen positive Standorteffekte haben und weit über die Grenzen der Region ausstrahlen“, so der IHK-Präsident. „Deshalb sollten wir nun dem bisher nur virtuell existierendem House of Pharma einen wirklichen Standort geben. Die Wirtschaft im IHK-Bezirk ist bereit, ihren Beitrag in Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität und dem Land Hessen zu leisten.“

 

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