Wirtschaftswunder wirkt fort – Marshall-Brunnen wird 50 Jahre alt

25.10.2013

 

Am 27. Oktober 2013 wird der Marshall-Brunnen in der Frankfurter Taunusanlage 50 Jahre alt.Er wurde 1962, kurz nach dem Tode von George C. Marshall, durch die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main in Auftrag gegeben und 1963 zur Erinnerung an den verstorbenen Außenminister der USA eingeweiht.

Die Industrie- und Handelskammer wollte durch die Errichtung des Brunnens Dankbarkeit für den Urheber des so genannten Marshallplans ausdrücken. Durch diesen wurde das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Europa mit wirtschaftlicher Hilfe der USA wieder aufgebaut. Der „Marshallplan" ebnete Deutschland den Weg für das so genannte Wirtschaftswunder der 1960er Jahre und legte den Grundstein für weiteres Wachstum und Wohlstand in Deutschland.

„Die Vielfalt und Tiefe der deutsch-amerikanischen Beziehungen, die sich seither entwickelt hat, ist gerade in der Region FrankfurtRheinMain besonders spürbar. Die Region ist für tausende amerikanische Familien zur Heimat geworden, über 5.000 US-Staatsbürger leben allein im IHK-Bezirk. Hier haben auch knapp 750 Unternehmen aus den USA oder mit amerikanischen Wurzeln ihren Standort und prägen die Internationalität der Stadt und der Region wesentlich mit. Die USA sind für hessische Unternehmen der wichtigste Auslandsmarkt“, erläutert Dr. Jürgen Ratzinger, Geschäftsführer der Abteilung International der IHK Frankfurt am Main.

Das völkerverbindende Anliegen George C. Marshalls wird hier in der Region durch Städte- und Kreispartnerschaften und Freundschaftsvereine mit Leben erfüllt. So engagiert sich zum Beispiel die George-Marshall-Gesellschaft mit Schüleraustausch, kulturellen Kontakten und Expertentreffen mit Fokus auf den Großraum Washington, D.C. (www.george-marshall-gesellschaft.org).

Der Vorsitzende der Georg-Marshall-Gesellschaft, Landrat Berthold Gall a. D., , sagt: „Gerade unsere beiden Regionen FrankfurtRheinMain und Washington, D.C. bieten exzellente Ansätze für einen Austausch, auch im Sinne George Marshalls.“

 

 

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