Verbindliche Zusage zum Osthafen ist gutes Zeichen für Wirtschaft

1.11.2013

Die IHK Frankfurt begrüßt das klare Bekenntnis der Stadt Frankfurt zum Frankfurter Osthafen. „Wo Osthafen drauf steht, wird auch weiterhin Osthafen drin sein. Das ist eine gute Nachricht für die Wirtschaft. Denn mit dem Beschluss der Stadt, die Miet- und Pachtverträge der Hafenanlieger langfristig, das heißt bis in das Jahr 2050 und darüber hinaus, abzuschließen, schafft die Stadt Planungssicherheit für die rund 110 Unternehmen und ihre ca. 8.000 Beschäftigte im Osthafen“, sagt Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main. Die Sicherung des Hafens und der dortigen Betriebe sei ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung der gewerblichen Basis und des wirtschaftlichen Know-hows dieser Region insgesamt.

 

Die IHK Frankfurt hatte in 2011 im Rahmen einer Deklaration Planungssicherheit für die Unternehmen am Osthafen und die Sicherung des Osthafens als modernen Dienstleistungs- und Industriestandort gefordert. „Mit dieser Deklaration zum Frankfurter Osthafen hat die IHK Frankfurt zudem auf die Erstellung eines neuen Masterplans Industrie hingewirkt. Der heutige Beschluss zum Osthafen ist daher auch ein weiterer wichtiger Baustein für die Konzeption des Masterplans Industrie“, sagte Prof. Müller. Von diesem Masterplan erwarte sich die Wirtschaft zukunftsfähige Konzepte für die Entwicklung von Industriebetrieben in Frankfurt. Zudem muss der Masterplan Antwort darauf geben, wie sich die berechtigten Interessen der Bevölkerung mit denen der Industriebetriebe vereinbaren lassen.

 

Mehr als 56.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sind im produzierenden Gewerbe in Frankfurt tätig. Insgesamt generiert die Industrie in der Stadt Frankfurt eine jährliche Warenproduktion im Wert von rund acht Milliarden Euro.

 

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