Internationale Fachkräfte mit Kind und Kegel willkommen heißen

11.11.2013

Fach- und Führungskräfte sind heutzutage global im Einsatz. Drei Jahre in den USA, fünf in China oder Russland, dazwischen nur ein kurzer Aufenthalt in Deutschland – für viele international gefragte Arbeitnehmer ist das Normalität. Für Unternehmen, die auf dem Weltmarkt erfolgreich sein wollen, sind diese Fachkräfte unverzichtbar. Doch was, wenn die Fachkraft eine ganze Familie im Gepäck hat? Dann spielen bei der Wahl der neuen Heimat mehr Faktoren eine Rolle als ein attraktives Gehalt oder der gute Ruf des Arbeitgebers: Gibt es vor Ort genügend internationale Schulen und Vereine und eine mehrsprachige Infrastruktur? Wie ist es um die Willkommenskultur vor Ort bestellt?

Diese „weichen“ Standortfaktoren werden für international tätige Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte immer wichtiger. Ihnen widmete die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) in Zusammenarbeit mit der Communication Solution GmbH heute erstmals die Veranstaltung „Global Mobility in FrankfurtRheinMain“. Rund 200 Politiker aus Stadt und Region, Personalverantwortliche und andere Unternehmensvertreter diskutierten hier über Wege, wie internationale Fach- und Führungskräfte und ihre Familien beim „Ankommen“ in FrankfurtRheinMain unterstützt werden können.

„Dass sich internationale Mitarbeiter mit ihren Familien hier wohlfühlen, stellt einen entscheidenden Erfolgsfaktor für deren Einsatz im Unternehmen dar“, erläuterte Prof. Dr. Wolfram Wrabetz, Stellvertretender Präsident der IHK Frankfurt am Main. Dies sei aber nicht nur eine Aufgabe für die Unternehmen, sondern für die Region als Ganzes. „FrankfurtRheinMain muss auch in Zukunft für ausländische Unternehmen attraktiv bleiben. Die Bedingungen müssen stimmen, damit alle global tätigen Unternehmen von hier aus erfolgreich auf den Weltmärkten agieren können.“

„Frankfurt am Main ist bekannt für seine Internationalität und hat über die Jahre wertvolle Erfahrungen in der erfolgreichen ökonomischen und gesellschaftlichen Integration ausländischer Arbeitskräfte gesammelt“, betonte Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt. „Unser vielseitig aufgestellter Wirtschaftsstandort hat einen großen Bedarf an Arbeitskräfte mit unterschiedlichsten Begabungen und fachlichen Qualifikationen. Frankfurt am Main ist offen für engagierte Menschen aus aller Welt, denn sie stehen für die Zukunftsfähigkeit des Standortes.“

„Internationale Fach- und Führungskräfte anwerben und halten, die Quote der ,Hierbleibenden‘ erhöhen, junge Arbeitskräfte und junge Menschen mit frischem Studienabschluss langfristig an die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main binden sowie ,Wegziehende‘ als Botschafter gewinnen, das müssen unsere Ziele sein“, sagte der Direktor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, Ludger Stüve.

Die Veranstaltung „Global Mobility in FrankfurtRheinMain“ fand statt in Kooperation mit dem Europabüro FrankfurtRheinMain, der FrankfurtRheinMain International Marketing of the Region GmbH und der Techniker Krankenkasse.

 

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