Marode Infrastruktur bedroht Standortvorteil der Region

21.11.2013

 

Die dauerhaft ausreichende Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur bleibt eine der großen Herausforderungen der Politik in Deutschland. „Deutschland investiert seit Jahren zu wenig in seine Verkehrsnetze“, sagte Susanne Freifrau von Verschuer, Vizepräsidentin der IHK Frankfurt am Main, anlässlich der Konferenz „Infrastructure Finance 2013“ in der Frankfurt School of Finance & Management. „Die Folgen – Staus, Verspätungen und vor allem kaputte Straßen – sind bereits heute für jeden sichtbar.“ Hessen ist auf Grund seiner zentralen Lage Deutschlands Transitland Nummer eins. „Sanierungsbedürftige Straßen und marode Brücken können langfristig dazu führen, dass die Region FrankfurtRheinMain ihren Spitzenplatz im internationalen Standortwettbewerb verliert.“

Wenn für den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur auch künftig nicht genug Geld investiert werde, nähmen die bereits heute bestehenden Einschränkungen, wie Tempolimits und Brückensperrungen, für die Bürger und Unternehmer weiter zu. Nur wenn es gelinge, den Investitionsstau bei der Verkehrsinfrastruktur aufzulösen, könnten Standortvorteile und Prosperität der Region gesichert werden. „Es müssen langfristige und innovative Finanzierungsmechanismen entwickelt werden. Darüber hinaus gilt es, endlich einen bisher nicht vorhandenen Lebenszykluskostenansatz in Bezug auf die Erhaltungsmaßnahmen der Infrastruktur einzuführen. Dies wäre ein wichtiger Baustein für den effizienteren Einsatz der Finanzmittel“, so von Verschuer.

 

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