Berufsorientierung macht Schule im Hochtaunuskreis

16.01.2013

Mit gezielter Berufsorientierung und frühen Erfahrungen aus der Praxis bleiben so manchem Jugendlichen Umwege in seiner Bildungslaufbahn erspart. Die Wirtschaft wiederum profitiert von ausbildungsreifen Schülerinnen und Schülern. Für Unternehmen aus dem Bezirk der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) ist dies eine wesentliche Erleichterung, denn allein hier fehlen in diesem Jahr insgesamt 70.000 Arbeitskräfte, davon 63.000 mit einem beruflichen Abschluss. Die IHK Frankfurt begrüßt daher ausdrücklich die Ausstellung zur Berufsberatung an der Hochtaunusschule in Oberursel. Hier können sich am Samstag, den 18 Januar, Schüler und ihre Eltern von Unternehmen und IHK zu Metall- und Elektroberufen sowie den Berufen Fachinformatiker/in, Informatikkaufmann/frau sowie IT-Systemkaufmann/frau beraten lassen. Die Jugendliche erfahren dabei nicht nur Wissenswertes zu den Anforderungen und Inhalten dieser Berufe, sondern auch, wie sie in diesen Bereichen einen Ausbildungsplatz bei IHK-Unternehmen finden.

„Dieses Angebot macht Berufe begreif- und erlebbar“, betont Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin des Geschäftsfelds Aus- und Weiterbildung der IHK Frankfurt, die das Beratungsangebot unterstützt. „Der Besuch der Ausstellung ist ein Baustein im Prozess der Berufsorientierung und reduziert das Risiko eines Abbruchs von Ausbildung oder Studium. Nur wer sich richtig informiert, kann auch die richtige Entscheidung treffen.“

Die Ausbildung in technischen Berufen steht im Hochtaunuskreis hoch im Kurs. Die Ausbildungsverträge in diesem Bereich nahmen im vergangenen Herbst um fast zwei Prozent zu. Derzeit sind 170 Auszubildende in 73 Unternehmen in technischen Berufen im ersten Ausbildungsjahr im Hochtaunuskreis beschäftigt. Insgesamt stellten die knapp 500 IHK-Ausbildungsunternehmen im Hochtaunuskreis im vergangenen Herbst 684 Auszubildende ein. Im gesamten IHK-Bezirk gingen 5.372 Auszubildende an den Start.

 

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