Usingen ist ausgezeichneter Wohnort

20.01.2014

 

Im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs von Usingen am 19. Januar übergab IHK-Vizepräsident Horst Platz vor zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern dem Bürgermeister der Taunusstadt, Steffen Wernard, die Urkunde zum ausgezeichneten Wohnort für Fach- und Führungskräfte. Mit diesem Qualitätssiegel zeichnen die Industrie- und Handelskammern der Metropolregion Gemeinden aus, die die Willkommenskultur in besonderem Maße fördern.

„Usingen macht es seinen potenziellen Neubürgern leicht“, sagte Platz bei der feierlichen Übergabe. „Bereits 1994 wurde ein Bürgerbüro eröffnet. Dies zeigt, dass der Servicegedanke und eine Dienstleistungsorientierung für die Usinger Verwaltung schon lange eine Selbstverständlichkeit sind. Neubürgerinnen und Neubürgern steht damit eine erste Anlaufstelle bei sämtlichen bürokratischen Fragen zur Verfügung. Zugezogenen wird es einfach gemacht, in ihrer neuen Heimat anzukommen“, sagte Platz weiter.

Die Etablierung einer solchen Dienstleistungsorientierung von Kommunen gegenüber neuen Bewohnerinnen und Bewohnern ist das Hauptanliegen des IHK-Qualitätszeichens „Ausgezeichneter Wohnort“. Mithilfe der Auszeichnung möchte die Industrie- und Handelskammer in einen Dialog mit den Kommunen darüber treten, welche Strategien und Maßnahmen vorbildlich sind, um ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort für potenzielle Neubürger zu sein. Ziel des Audits ist es, eine gelebte Willkommenskultur zu etablieren, sodass sich in- und ausländische Fach- und Führungskräfte in der Metropolregion FrankfurtRheinMain heimisch fühlen und ein Angebot vorfinden, das ihren Bedürfnissen entspricht.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Bemühungen ein attraktiver Wohnort für unsere Bewohner zu sein, auf diese Weise anerkannt werden“, kommentierte Usingens Bürgermeister Wernard die Auszeichnung. Er verwies dabei unter anderem auf die hervorragende Infrastruktur Usingens. Diese zeige sich beispielsweise im Neubau der Hochtaunusklinik, wodurch eine wohnortnahe Versorgung gewährleistet sei. Aber auch die Ausstattung mit Kindertagesstätten und Grundschulen sei überdurchschnittlich im Vergleich zu Städten ähnlicher Größe.

Besonders stolz ist Wernard auf das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. Ohne diesen Einsatz ließen sich viele Angebote für die Einwohner Usingens nicht aufrechterhalten. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sei das Engagement vieler Bürger eine wichtige Säule, um dafür zu sorgen, dass sich die Menschen in der Stadt wohlfühlen können. Deshalb unterstützt die Verwaltung die Freiwilligen unter anderem durch das Ehrenamtsbüro oder die regelmäßig stattfindende Ehrenamtsmesse.

Auch die interkommunale Zusammenarbeit mit Neu-Anspach sei ein wichtiger Baustein, um Usingen demografiefest aufzustellen. Dadurch könnten – trotz rückläufiger Bevölkerungszahlen – die Dienstleistungen der Verwaltungen weiterhin beibehalten werden und effizient angeboten werden.

Die Auszeichnung Usingens ist zunächst bis 2017 gültig. Danach findet eine erneute Überprüfung der insgesamt sechs Handlungsfelder des IHK-Qualitätszeichens statt. Zu den bislang ausgezeichneten Kommunen gehören Bensheim, Groß-Gerau, Idstein, Wölfersheim, Weiterstadt und Steinbach. Weitere Informationen zu den Kriterien und zur Auszeichnung: www.ausgezeichneter-wohnort.de

 

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