IHK unterstützt Frankfurter Hauptschulprojekt mit 150.000 Euro

04.02.2014

 

Die Berufsorientierung der Frankfurter Hauptschüler kommt demnächst hoffentlich besser voran. Die IHK Frankfurt am Main wird das Frankfurter Hauptschulprojekt mit 150.000 Euro unterstützen.

„Angesichts des wachsenden Fachkräftemangels ist eine verbesserte Berufsorientierung insbesondere von Hauptschülern ein wichtiger Teil zur Nachwuchssicherung der Unternehmen. Das Frankfurter Hauptschulprojekt ist hierbei beispielhaft. Es sorgt dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen Hauptschulzweigen in Frankfurter Schulen mit Unternehmen nach einheitlichen Qualitätsstandards und Verfahren verläuft,“ sagte Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, bei der heutigen Scheckübergabe an Stadträtin Sarah Sorge, Bildungsdezernentin der Stadt Frankfurt sowie Vorsitzende der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V., und Petra Lölkes, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e.V. „Wir schätzen die koordinierende Hand der Gesellschaft für Jugendbeschäftigungt“, erklärte Gräßle die Wahl des Frankfurter Hauptschulprojektes.

Bildungsdezernentin Sorge bedankte sich für die großzügige Spende der Industrie- und Handelskammer:„Ich sehe darin eine Stärkung des Frankfurter Hauptschulprojektes als wichtigen Baustein im Übergangssystem Schule – Beruf.“

Das Geld der IHK-Mitgliedsunternehmen soll dazu dienen, die Kontakte der beteiligten Schulen und der betreuten Schüler weiter zu intensivieren und so die Partnerschaft zu den Unternehmen zu stärken. Die IHK-Vollversammlung hatte im Dezember 2013 entschieden, das Stiftungskapital der hundertjährigen IHK-Jubiläumsstiftung in Höhe von 150.000 Euro zu Gunsten des Frankfurter Hauptschulprojekts aufzulösen.

Im vorigen Schuljahr wurden 832 Schüler im Hauptschulprojekt erfasst. Mehr als 200 davon hatten den Wunsch, in eine Ausbildung zu gehen, 130 davon waren erfolgreich. Seit 2007 konnte die Übergangsquote in die duale Ausbildung mehr als verdreifacht werden und liegt derzeit bei 16 Prozent eines Abgangsjahrgangs.

Jeder achte Ausbildungsvertrag in Frankfurter IHK-Unternehmen wird von einem Hauptschüler unterschrieben. Hauptschüler wählen nach dem Schulabschluss immer noch in hohem Maße weitere schulische Angebote zur Berufsbildung und fehlen daher den Unternehmen in der dualen Berufsausbildung.

 

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