Bad Homburg mit IHK-Qualitätszeichen ausgezeichnet

4.2.2014

Bad Homburg gilt als besonders lebenswerter Wohnort mit einer besonderen Atmos­phäre. Im Rahmen des IHK-Qualitätszeichens „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ wurde nun untersucht, ob die Stadt zudem auch bestimmte Leistungs- und Serviceangebote für Neubürger bereithält. Die Antwort fällt positiv aus und deshalb erhielt heute der Bad Homburger Bürgermeister Karl Heinz Krug stellvertretend eine Urkunde, die die Taunusstadt mit dem IHK-Qualitätszeichen ehrt. „Insbesondere für Familien und Neubürger wird in Bad Homburg viel geboten ‑ sei es die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Angebot an Schulen oder die Kulturvielfalt. Dies macht es Neubürgern besonders leicht, sich schnell in Bad Homburg heimisch zu fühlen“, sagte Karen Hoyndorf, stellvertretende Präsidentin der IHK Frankfurt am Main, im Rahmen der Auszeichnung im örtlichen Rathaus.

 

Um die Auszeichnung zu erlangen, musste Bad Homburg in insgesamt sechs Handlungsfeldern Rede und Antwort stehen. Punkten konnte die Kreisstadt vor allem in den Bereichen „Beruf und Familie“ sowie „Kultur und Freizeit“. Hervorzuheben sind insbesondere die Stadtteil- und Familienzentren, die vor drei Jahren in Bad Homburg initiiert wurden und mittlerweile eine feste Institution und die erste Anlaufstelle für das Zusammenleben der Bürger sind. Ziel dieser Einrichtungen ist es, das Miteinander aller Generationen zu fördern, dafür Angebote zu schaffen und diese stadtteilübergreifend zu vernetzen. „Dadurch konnte eine soziale Infrastruktur geschaffen werden, die wohnortnah auf die Bedürfnisse der Bewohner eingeht und für diese leicht zu erreichen ist. Die Angebote sind auf Menschen verschiedener Altersklassen und kultureller Hintergründe zugeschnitten und tragen so der demografischen Entwicklung Rechnung“, erläuterte Krug.

 

„Außergewöhnlich sind auch die Angebote in Bad Homburg für den Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen. Sei es das ‚Internationale Familienwochenende´, das ´Internationale Frauenzimmer´ oder das ´Internationale Hallenfußballturnier´ – bei diesen Angeboten zeigt sich die Offenheit Bad Homburgs nicht nur im Titel, sie ist auch Programm“, so Hoyndorf. Auch die starke Verbundenheit der Kreisstadt zur Metropolregion FrankfurtRheinMain ist positiv bewertet worden. „Der gemeinsame Auftritt mit anderen Kommunen der Metropolregion auf der Immobilienmesse Expo Real und das Engagement als Gesellschafter der regionalen Marketinggesellschaft FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region zeigt, dass eine intensive regionale Zusammenarbeit für Bad Homburg eine Selbstverständlichkeit ist. Auch bei der Anwerbung von Fachkräften ist dieses Miteinander essentiell, denn diese denken oft nicht in kleinräumigen Maßstäben bei der Wahl ihres zukünftigen Standortes“, erläutert Hoyndorf.

 

Als quasi übergreifende Maßnahme sind die vielzähligen Firmenbesuche des Bürgermeisters zu werten. Fast 90 solcher Besuche wurden in 2013 absolviert und nicht selten werden bei diesen sehr vertrauensvoll ablaufenden „Face-to-Face“-Kontakten von den Unternehmen auch Fragen zum Themenbereich ausländische Fachkräfte angesprochen. Die Punkte werden dann ins Rathaus getragen und gemeinsam mit den beteiligten Fachbereichen (z.B. Ausländerbehörde) abgearbeitet. „Die Ausländerbehörde gehört unter anderem zu meinem Beritt in der Verwaltung – insofern ist ein schneller Informationsfluss gewährleistet, und wir sind äußerst reaktionsfähig. Das merken die Unternehmen und honorieren dies“, weiß Bürgermeister Krug zu berichten.

 

Hintergrund: „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“

Das Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ ist eine Initiative des IHK-Forums Rhein-Main. Mithilfe dieses Instrumentes wollen die Industrie- und Handelskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain mit den Kommunen in einen Dialog darüber treten, welche Strategien und Maßnahmen vorbildlich sind, um ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort für potenzielle Neubürger zu sein. Ziel des Audits ist es, eine gelebte Willkommenskultur zu etablieren, sodass sich in- und ausländische Fach- und Führungskräfte in FrankfurtRheinMain heimisch fühlen und ein Angebot vorfinden, das ihren Bedürfnissen entspricht. Alle Ober-, Mittel- und Unterzentren in der Region FrankfurtRheinMain können das Audit bei den jeweils regional zuständigen Industrie- und Handelskammern beantragen. Bis 2017 kann Bad Homburg nun mit der Auszeichnung werben.

 

Zu den bislang ausgezeichneten Kommunen gehören Bensheim, Groß-Gerau, Idstein, Wölfersheim, Weiterstadt, Steinbach und Usingen. Weitere Informationen zu den Kriterien und zur Auszeichnung gibt es unter www.ausgezeichneter-wohnort.de

 

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