S.O.S. – Skyline ohne Strom
IHK Frankfurt startet Schuloffensive zum Thema Energiesicherheit

13.02.2014

 

Um Sensibilität für die Gefahr eines Blackouts zu schaffen, startet die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) an zehn Gymnasien die Workshopreihe „S.O.S. – Skyline ohne Strom“. Ab Februar erarbeiten dabei Kurse des Fachs Politik und Wirtschaft die Ursachen, Hintergründe und Szenarien eines möglichen großräumigen Stromausfalls. In Interviews geben Unternehmen, Energieversorger und Politiker den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die komplexe Interessenlage der aktuellen Energiediskussionen. Mit dabei ist auch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), der zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Mainova AG, Dr. Constantin Alsheimer, die erste Interviewrunde eröffnen wird. Aus dem Frankfurter Umland nehmen Schulen aus Eschborn, Hofheim, Kelkheim, Neu-Anspach, Königstein und Oberursel an dem Projekt teil. Auch hier werden hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft den Kursen Rede und Antwort stehen.


Anlass der Schuloffensive ist die zunehmende Versorgungsunsicherheit, die sich in häufiger und länger auftretenden Stromausfällen ausdrückt. Dass die IHK Frankfurt mit dem Projekt „einen Nerv getroffen hat“, weiß Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK: „Gerade für das Rhein-Main-Gebiet wären die wirtschaftlichen Folgen eines Blackouts dramatisch.“ Feststehe, so Gräßle weiter, dass Versorgungssicherheit ein regionales Thema ist. „Wir warten nicht auf Berlin, sondern zeigen eigene Lösungen. Ich freue mich sehr, dass wir so viele Schulen und prominente Unterstützer für dieses Projekt gewinnen konnten.“


Die Informationskampagne endet am 15. Juli mit einer Prämierungsveranstaltung für alle teilnehmenden Schüler in der IHK Frankfurt am Main.

 

Weitere Informationen: Chronik der Ereignisse

 

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