Bad Soden mit IHK-Qualitätszeichen ausgezeichnet: Willkommenskultur wird in Bad Soden groß geschrieben

24.02.2014

Als erste Stadt des Main-Taunus-Kreises darf sich Bad Soden ab sofort „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ nennen. Mit dieser Auszeichnung ehren die Industrie- und Handelskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain diejenigen Städte und Kommunen, die sich in besonderer Weise um eine gelebte Willkommenskultur gegenüber potenziellen Neubürgern bemühen. „Bad Sodens Image als Stadt mit einer besonderen Lebensqualität ist ja allgemein bekannt. Wir haben nun aber untersucht, ob die Stadt zudem auch bestimmte Leistungsangebote für Neubürger bereithält und diese mit einem zuvorkommenden Serviceverhalten begrüßt“, erläuterte Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main, bei der Urkundenübergabe im Bad Sodener Rathaus.

„Uns war wichtig, dass man sich in Bad Soden nicht auf dem vorhandenen Image ausruht. Entscheidend ist, aktiv auf die Neubürger zuzugehen und ihnen das Ankommen in ihrem neuen Umfeld so leicht wie möglich zu machen. Bei Gelingen ist dies nicht nur ein guter Aspekt für die Neubürger, sondern auch für diejenigen, die bereits in Bad Soden leben. Wichtig ist zu wissen, wo der Schuh drückt. Hierfür ist das persönliche Engagement des Bürgermeisters und der Magistratsmitglieder unerlässlich“, sagte Gräßle weiter.

Sichtlich stolz nahm Bürgermeister Nobert Altenkamp die Urkunde im Rathaus entgegen. „Wir versuchen, wo es geht, ein offenes Ohr für die Belange der Bürger zu haben. Beispielhaft ist das Bürgerbüro, das insgesamt 63 Stunden in der Woche geöffnet hat und so auch für berufstätige Bürgerinnen und Bürger gut zu erreichen ist“, so Altenkamp.

Für die Beurteilung im Rahmen des „Ausgezeichneten Wohnortes für Fach- und Führungskräfte“ sind harte Standortfaktoren, wie beispielsweise die Versorgung mit Breitbandanschlüssen, wichtig. Maßgeblich sind jedoch die weichen Standortfaktoren, die in den Handlungsfeldern Zuzug leicht gemacht, Beruf und Familie, Ausländische Fach- und Führungskräfte sowie Kultur und Freizeit abgefragt wurden. Im Bereich der „sozialen Infrastruktur“ stechen beispielsweise die mehr als 100 Vereine in Bad Soden hervor, die dafür sorgen, dass sich die Bürger in der Stadt wohl fühlen und sozial vernetzen können. Eine erhebliche Erleichterung für Familien mit Kindern ist beispielsweise die Nachmittagsbetreuung an den drei Grundschulen.


Die Auszeichnung Bad Sodens ist bis 2017 befristet, bis dahin möchte die Stadt ihre Willkommenskultur weiter ausbauen. Geplant ist beispielsweise eine Rubrik „Informationen für Neubürger“ auf der Homepage, die alle relevanten Informationen bündeln und Neubürgern so übersichtliche Hilfestellungen geben soll. Informationsbroschüren zu kommunalen Dienstleistungen sollen demnächst auch in englischer Sprache vorliegen. Diese Vorhaben wurden im Rahmen der Auszeichnung als Entwicklungsziele für die kommenden Jahre vereinbart.

Hintergrund: „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“


Das Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ ist eine Initiative des IHK-Forums Rhein-Main. Mithilfe dieses Instrumentes wollen die Industrie- und Handelskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain mit den Kommunen in einen Dialog darüber treten, welche Strategien und Maßnahmen vorbildlich sind, um ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort für potenzielle Neubürger zu sein. Ziel des Audits ist es, eine gelebte Willkommenskultur zu etablieren, so dass sich in- und ausländische Fach- und Führungskräfte in FrankfurtRheinMain heimisch fühlen und ein Angebot vorfinden, das ihren Bedürfnissen entspricht. Alle Ober-, Mittel- und Unterzentren in der Region FrankfurtRheinMain können das Audit bei den jeweils regional zuständigen Industrie- und Handelskammern beantragen. Im Bezirk der IHK Frankfurt am Main wurden bisher die Städte Steinbach (Taunus), Usingen und Bad Homburg ausgezeichnet.

Weitere Informationen: www.ausgezeichneter-wohnort.de.

 

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