Schülerinnen und Schüler diskutieren mit OB Feldmann und Wirtschaftsvertretern über Energiesicherheit

24.02.2013

 

Erstmals kamen am Montag Schülerinnen und Schüler der Bettinaschule mit hochrangigen Politik- und Wirtschaftsvertretern zusammen, um über die Themen Energiesicherheit und Energieversorgung zu sprechen. Eingeladen waren Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, der Vorstandsvorsitzende der Mainova AG, Dr. Constantin H. Alsheimer sowie Rüdiger Gaffal, Leiter Business Development, Siemens Deutschland. In dem sehr lebhaften Meinungsaustausch, der in der Aula mit der gesamten Klassenstufe der E-Phase stattfand, gaben die Referenten spannende Einblicke in die aktuelle Energiediskussion und standen den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Offen und kontrovers diskutierten sie etwa über steigende Energiepreise, die Positionen  der Unternehmen im internationalen Wettbewerb oder Frankfurts Weg der wirtschaftlichen und sicheren Stromversorgung.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Kampagne „S.O.S. – Skyline ohne Strom“ der IHK Frankfurt statt. Für Detlev Osterloh, Geschäftsführer Innovation und Umwelt der IHK, war die Auftaktveranstaltung ein voller Erfolg: „Alle diskutierten mit solcher Begeisterung und so vielen Ideen. Und wir brauchen neue und unkonventionelle Ideen, damit Energie für die Unternehmen auch morgen noch bezahlbar und sicher bleibt. Ein großes Dankeschön an Herrn Feldmann, Dr. Alsheimer und Herrn Gaffal – und ein riesiges Lob an unsere Wirtschafsvertreter von morgen!“

Für Feldmann geht die Energiediskussion nicht ohne die Partizipation von Öffentlichkeit und Wirtschaft: „Frankfurt ist auf einem guten Weg, das Ziel von 100 Prozent erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Aber das geht nur, wenn sich Verbraucher und Unternehmen auf eine sichere und bezahlbare Versorgung verlassen können. Die Stadt Frankfurt schafft dafür die Rahmenbedingungen. Und es ist mir eine persönliche Freude, heute mit so vielen interessierten und überaus gut informierten Schülerinnen und Schülern über Frankfurts Energiepläne zu sprechen. Gemeinsam mit unseren Unternehmen vor Ort und den Energieversorgern finden wir den Weg, der für unsere Stadt der zukunftsweisende ist.“

Dem Wirtschaftsnachwuchs die Sichtweisen eines Unternehmen nahezubringen, war für Gaffal besonders viel wert: „Für die deutsche Wirtschaft ist eine sichere Energieversorgung von zentraler Bedeutung. Genauso wichtig ist aber auch, dass Energie bezahlbar bleibt, weil wir sonst im internationalen Wettbewerb nicht bestehen können. Wir freuen uns, dass sich auch Schülerinnen und Schüler mit der Energiewende auseinander setzen – ist sie doch ein generationenübergreifendes Projekt“.

Alsheimer, der in der Diskussion die Verantwortung der Energieversorger darlegte, kommt zu einem ganz ähnliches Ergebnis: „Als größter Energiedienstleister im Rhein-Main-Gebiet sind wir uns unserer Verantwortung für eine zuverlässige Energieversorgung bewusst. Gleichwohl verstehen wir auch die Bedenken, die mit der Energiewende und der Sorge um Engpässe einhergehen. Die Energiewende stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Das liegt insbesondere an der schwankenden Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom, die sich auch auf die Stromnetze auswirkt. Für uns ist die Versorgungssicherheit ein sehr hohes Gut. Das Frankfurter Stromnetz zählt zu den zuverlässigsten in Deutschland. Wir arbeiten dafür jeden Tag und jede Nacht, dass es so bleibt. Das wollen wir im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern zeigen.“

Die Interviewrunde war der Aufschlag für zahlreiche weitere Schulveranstaltungen, die bis Juni in mehreren Gymnasien im IHK-Bezirk Frankfurt stattfinden werden. So wird der Staffelstab am 20.03. an die Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach weitergegeben. Darüber hinaus nehmen auch Gymnasien aus Eschborn, Hofheim, Kelkheim, Königstein und Oberursel an dem Projekt teil.

Der Höhepunkt der Kampagne ist die Preisverleihung für alle teilnehmenden Kurse am 15.07. in der IHK Frankfurt.

 

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