IHK Frankfurt sieht Mindestlohn-Pläne kritisch

18.03.2014

Zahlreiche Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt am Main blicken mit Sorge auf den Gesetzesentwurf des Bundesarbeitsministeriums, der die Einführung eines Mindestlohns in Höhe von 8,50 Euro vorsieht. „Dieses Vorhaben der Großen Koalition wird vor allem die Jobperspektiven für Menschen einschränken, die es ohnehin schwer haben, Arbeit zu finden – beispielsweise Geringqualifizierte“, erläutert Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main.

In einer aktuellen IHK-Umfrage nennen 36 Prozent der Unternehmen im Main-Taunus- und Hochtaunuskreis sowie in Frankfurt am Main steigende Arbeitskosten als ein maßgebliches Risiko für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung – ein neuer Rekordwert. Vor diesem Hintergrund sei die Einführung eines Mindestlohns auch grundsätzlich ein falsches Signal an die Unternehmen, die bereits durch andere politisch verursachte Kosten, zum Beispiel im Bereich der Energie, in den letzten Jahren immer mehr zusätzlich belastet wurden.

 

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