Hessische IHKs lehnen Erhöhung der Einspeisevergütung ab

20.3.2014

 

Mehr Augenmaß und Weitsicht fordern die hessischen IHKs bei der Umsetzung der Energiewende in Hessen. „Erneuerbare Energien sollten nur dort gefördert werden, wo sie auch in ausreichendem Maße vorhanden sind. Wo kein Wind bläst, sollte auch kein Windrad stehen“, sagte Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern, vor dem Hintergrund des Vorstoßes des Hessischen Wirtschaftsministeriums, Betreibern von Windrädern an windschwachen Standorten eine höhere Einspeisevergütung zu zahlen. „Die Wirtschaft trägt angesichts der EEG-Umlage genug Lasten. Was die energieintensiven Unternehmen brauchen, um international wettbewerbsfähig zu sein, sind niedrigere Strompreise und keine weitere Verteuerung aufgrund von Zugeständnissen an die Windkraftbetreiber.“ Die Senkung der Stromsteuer sei ein adäquates Mittel, das die Politik zur Entlastung der Wirtschaft in Betracht ziehen sollte. Der Geschäftsführer der hessischen IHKs warnte vor einer zunehmend einseitigen Belastung. „Die Wirtschaft ist keine unversiegbare Geldquelle, die immer dann herangezogen wird, wenn es darum geht, Mehrkosten zu schultern.“

 

Ansprechpartner

Telefon:

Ansprechpartner

Pressestelle IHK Frankfurt am Main Unternehmenskommunikation
Telefon: 069 2197-1201 Fax: 069 2197-1488