Gewinn für Finanzplatz und Realwirtschaft

28.03.2014

„Die Einrichtung einer Clearingbank für den Renminbi-Handel in Frankfurt am Main ist ein großer Gewinn für den Finanzplatz Frankfurt, aber auch für die deutsche Realwirtschaft“, kommentiert Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK), die heutige Entscheidung, in Frankfurt die Basis für ein Renminbi-Handelszentrum in der Eurozone zu legen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute anlässlich des Besuchs von Chinas Staatspräsident Xi Jinping in Berlin unterzeichnet.

„Der Zuschlag für Frankfurt ist nur konsequent: Wer die Handelsbeziehungen in die Eurozone durch einen Renminbi-Handelsplatz außerhalb Asiens weiter intensivieren will, der kommt an der kontinentaleuropäischen Finanzmetropole Nummer Eins mit zwei Zentralbanken und wichtigen Aufsichtsinstitutionen nicht vorbei“, so Prof. Müller. Die Stadt des Euros besteche dabei zusätzlich durch ihre traditionell enge Verbindung mit der Realwirtschaft, die von der Kooperation stark profitieren dürfte. Schon heute sei Deutschland der größte europäische Handelspartner des Reichs der Mitte. „Mit der Entscheidung pro Frankfurt, die die Finanzierung des Chinageschäfts deutscher Unternehmen erheblich erleichtern wird, rechnen wir hier nochmals mit einem deutlichen Schub“, betonte der IHK-Präsident.

Er lobte insbesondere das große Engagement aller Beteiligten, das der heutigen Unterzeichnung vorausging: „Es hat sich im Interesse des Standorts Deutschland ausgezahlt, dass Bundes- und Landesregierung sowie Finanzwirtschaft, Industrie und Handel bei den vielen Gesprächen und Verhandlungen mit der chinesischen Seite den engen Schulterschluss gewahrt und unisono für Frankfurt als Renminbi-Handelsplatz in der Eurozone geworben haben.“

 

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