Bessere Rahmenbedingungen für längeres Arbeiten

04.04.2014

 

Die Rahmenbedingungen für ein Arbeiten nach Erreichen des Rentenalters sollten nach Ansicht der IHK Frankfurt am Main verbessert werden. „Wenn ältere Menschen gesund sind und auch nach Renteneintritt noch arbeiten wollen, sollten die Rahmenbedingungen so flexibel wie möglich gestaltet werden. Vor dem Hintergrund rund 100.000 fehlender Fachkräfte in Hessen und den fragwürdigen Anreizen, die von der geplanten Rente mit 63 ausgehen, wäre eine ‚Rente mit 70‘ in Zeiten des demografischen Wandels das richtige Signal", kommentiert Professor Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt, die Vorschläge, die im Rahmen der ersten Beratung des Rentenpaketes im Bundestag gemacht wurden. Demnach sollten Arbeitgeber von der Pflicht entlastet werden, für arbeitende Rentner noch Rentenversicherungs- und Arbeitslosenbeiträge zu zahlen. Außerdem sollten rechtssichere Befristungen für arbeitende Rentner ermöglicht werden. „Arbeitgeberbeiträge, die arbeitende Rentner gegen Arbeitslosigkeit absichern sollen, widersprechen der Systemlogik. Eine Senkung der Arbeitskosten für Rentner hilft, ältere Fachkräfte in Arbeit zu halten und den Auswirkungen des demografischen Wandels entgegenzuwirken", so Professor Müller weiter.

 

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