IHK Frankfurt warnt Gastronomen vor betrügerischen Anrufen zum Jugendschutzgesetz

15.05.2014

Aus aktuellem Anlass warnt die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) vor betrügerischen Anrufen bei Gastronomen im Zusammenhang mit dem Jugendschutzgesetz. Mehrere Gastronomen im IHK-Bezirk haben Anrufe von Personen erhalten, die sich als IHK-Mitarbeiter, als Mitarbeiter eines durch die IHK beauftragten Call-Centers oder als Vertreter einer anderen öffentlichen Institution ausgeben.

„Nach unseren Informationen kündigen die Betrüger flächendeckende Kontrollen durch die Ordnungsbehörden an und drohen mit Bußgeldern, sofern in den gastronomischen Einrichtungen nicht die aktuellste Version des Jugendschutzgesetzes veröffentlicht sei“, berichtet Ulf Horstmann, Referent im Geschäftsfeld Standortpolitik und zuständig für Unternehmen aus Gastronomie und Tourismus. „Um die angeblichen Bußgelder zu vermeiden, bieten die Anrufer den Gastronomen einen Musteraushang des Jugendschutzgesetzes zu einem hohen Preis zum Kauf an. Außerdem werden die Gastronomen von den Betrügern aufgefordert, sich in ein Register eintragen zu lassen“, so Horstmann weiter. Er stellt klar: „Betroffene Gastronomen sollten sich auf nichts einlassen! Sicherheitshalber sollten sie Unterlagen anfordern, anhand derer sie das Angebot prüfen können.“

Die IHK Frankfurt weist darauf hin, dass die Anrufer weder Mitarbeiter der IHK Frankfurt sind, noch in deren Auftrag handeln. Der Aushang des Jugendschutzgesetzes ist kostenlos verfügbar und kann auf der Website der IHK Frankfurt unter www.frankfurt-main.ihk.de mit dem Stichwort „JuSchG“ über die Suchfunktion heruntergeladen werden. Wenn Gastronomen detaillierte Informationen über die Anrufer erfahren, sollten sie sich mit der IHK Frankfurt in Verbindung setzen.

Bei Hinweisen und für Fragen steht Herrn Süß unter 069 2197-1333 oder m.suess@frankfurt-main.ihk.de zur Verfügung.

 

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