Grunderwerbsteuer in Hessen: Dramatische Entwicklung!

03.07.2014

 

Die IHK Arbeitsgemeinschaft lehnt eine erneute Anhebung der Grunderwerbsteuer in Hessen zum 1. August 2014 ab. „Mit der wiederholten Anhebung steigt der Steuersatz innerhalb von weniger als zwei Jahren um rund 70 Prozent. Die Steigerung ist drastisch. Hessen wird mit sechs Prozent den zweithöchsten Wert nach Schleswig-Holstein mit 6,5 Prozent ausweisen. Das ist ein falsches Signal an Investoren“, betonte Dr. Matthias Leder, Hauptgeschäftsführer der IHK Gießen-Friedberg und Federführer Steuern der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen. „Die Bundesländer Bayern und Sachsen halten den Steuersatz seit Jahren bei 3,5 Prozent konstant. Daran sollte sich das Land Hessen orientieren.“

„Um den Produktions- und Investitionsstandort Hessen attraktiv zu halten, sollten Steuererhöhungen vermieden werden. Wenn das Land wirklich ernsthaft sparen will, sind zum Defizitabbau größere Anstrengungen auf der Ausgabenseite erforderlich“, sagte Leder. „Der große Block der Personalkosten des Landes sollte stärker verschlankt werden. Dabei sollte unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung eine demografische Rendite erzielt werden. Aufgrund einer abnehmenden Bevölkerungszahl sind Einsparungen in der Landesverwaltung, aber auch im Schulbereich und bei der Polizei möglich“.

Die IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen hat zu den Gesetzentwürfen zur Grunderwerbsteuer von CDU und Grünen sowie der FDP eine schriftliche Stellungnahme gegenüber dem Hessischen Landtag abgegeben (siehe Anhang).

 

Stellungnahme

 

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