Es gibt immer weniger Auszubildende

01.08.2014

 

Zum heutigen Ausbildungsbeginn suchen viele hessische Unternehmen noch händeringend Auszubildende. So weist die IHK-Lehrstellenbörse für Hessen noch 2700 offene Stellen aus. „Die Zahl der nichtbesetzten Ausbildungsplätze ist im Vergleich zum Vorjahr dramatisch gestiegen", sagt Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern. Darauf deutet auch die Statistik der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit hin, die mit 10863 offenen Stellen einen Zuwachs von 16 Prozent im Vergleich zu 2013 aufweist. Bislang beginnen in diesem Ausbildungsjahr 17324 junge Menschen ihre  Ausbildung in IHK-Unternehmen, das sind 1073 weniger als im Vorjahr.

 

Offene Ausbildungsplätze gibt es noch in vielen Büroberufen, in der Gastronomie und in IT-Berufen. Laut Konjunkturumfragen der hessischen IHKs bezeichnet jedes dritte Unternehmen den Fachkräftebedarf als wirtschaftliches Risiko. Daher haben IHK-Unternehmen auch ihre Rekrutierungsaktivitäten intensiviert, indem sie mehrere Wege wählen, wie z.B. Auftritte auf Messen, in Schulen, Direktansprache und vor allem das Internet. Zudem bieten sie verstärkt Praktika an.

 

Die hessischen IHKs raten interessierten Bewerbern, direkt mit den Anbietern offener Ausbildungsplätze in Kontakt zu treten, um schnell zu einem Gespräch zu kommen. Schüler und Schülerinnen, die in ihrem Traumberuf kein Angebot mehr finden, sollten sich über die Tätigkeiten in ähnlichen Berufen informieren. Auch ein kurzes Praktikum noch in den Ferien könnte helfen, um sich über die Berufs-oder Arbeitgeberwahl klar zu werden. Auf jeden Fall sollte jeder Bewerber bei der Arbeitsagentur gelistet bleiben, um zu den Vermittlungsaktionen im Herbst eingeladen zu werden.

 

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