IHK-Mittelstandsbericht 2014
Regionaler Mittelstand startet verhalten in das zweite Halbjahr

12.08.2014

 

„Von der allgemein guten konjunkturellen Lage im ersten Halbjahr 2014 hat der Mittelstand weniger profitieren können als größere Unternehmen. Der IHK-Mittelstandsindikator fällt auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren und signalisiert damit, dass sich die Schere zwischen dem Erfolg mittelständischer und großer Unternehmen öffnet. Insbesondere steigende Arbeitskosten und der Fachkräftemangel bereiten mittelständischen Unternehmen zunehmend Sorgen. Die verfehlte Rentenpolitik der Bundesregierung und der Mindestlohn hinterlassen ihre Spuren und stellen Wachstumspotenziale in Frage“, kommentiert Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main, den neuen IHK-Mittelstandsbericht 2014. Der IHK-Mittelstandsbericht beruht auf einer Sonderauswertung der IHK-Konjunkturumfrage vom Frühsommer 2014 mit mehr als 650 befragten Mittelständlern in Frankfurt am Main sowie im Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis.

„Zusätzlich haben sich die Aussichten für die Gesamtwirtschaft in den letzten Wochen deutlich eingetrübt. Die weltweiten Krisenherde – Stichworte sind der Ukraine-Russland-Konflikt, Zahlungsschwierigkeiten Argentiniens, Irak, Gaza und Syrien – sowie einige Negativ-Meldungen aus Teilen der Eurozone sind Gift für die Konjunktur und stellen die optimistischen Wachstumserwartungen für 2014 auch in Hessen in Frage. Dies belegen nachlassende Beschäftigungs-, Investitions- und Exportpläne des Mittelstands“, so Gräßle weiter.

Die kompletten Ergebnisse des IHK-Mittelstandsbericht 2014 der IHK Frankfurt am Main finden Sie unter: www.frankfurt-main.ihk.de/mittelstandsbericht

 

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