Willkommenskultur ist in der Taunusstadt stark ausgeprägt
Oberursel ist „Ausgezeichneter Wohnort“

29.09.2014

 

„Leben. Qualität. Zukunft“ – dieses Leitbild hat Oberursel sich vor einigen Jahren gegeben. Dass dieser Slogan nicht nur ein Werbespruch ist, sondern gelebte Realität, beweist nun die Auszeichnung Oberursels als „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“. Mit diesem Prädikat ehrte nun Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main, die Stadt im Rahmen einer feierlichen Urkundenübergabe. Hans-Georg Brum, Bürgermeister der Stadt Oberursel, nahm die Urkunde und ein entsprechendes Türschild im örtlichen Rathaus erfreut entgegen.

„In Oberursel wird die Willkommenskultur groß geschrieben. Dies zeigt sich nicht nur in den zahlreichen Angeboten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Insbesondere für internationale Fach- und Führungskräfte hat die Stadt einiges zu bieten. Ich denke hier an die zahlreichen Feste, die zu einem Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen einladen. Ständiger Beweis für die Internationalität der Stadt sind aber auch die Frankfurt International School und die knapp 7.000 in Oberursel lebenden Ausländerinnen und Ausländer“, sagte Gräßle im Rahmen der Urkundenübergabe.

Ferner sagte Gräßle: „Eine gelungene Integration fällt nicht vom Himmel. Es braucht das Engagement und die Bereitschaft der Institutionen und vieler ehrenamtlicher Bürgerinnen und Bürger. Dieses zu wecken und zu fördern gelingt in Oberursel auf vorbildliche Art und Weise, beispielsweise durch das ´Netzwerk Bürgerengagement´. Dort werden Bürgerinnen und Bürger entsprechend der jeweiligen Fähigkeiten beraten und motiviert. Das Netzwerk Bürgerengagement stellt so eine wichtige Verbindung zu den zahlreichen Vereinen und ehrenamtlichen Institutionen dar.“

Bürgermeister Hans-Georg Brum verwies im Rahmen der Urkundenübergabe auf die hervorragende Infrastruktur in Oberursel für junge Familien: „Mit unserem Angebot ´Frühe Hilfen` versuchen wir, junge Familien vor und nach der Geburt ihres Kindes bestmöglich zu unterstützen. Dies beginnt mit einem Begrüßungsbesuch kurz nach der Geburt und wird fortgeführt mit zahlreichen familienentlastenden Angeboten für Kleinkinder. Mit einem entsprechenden Online-Auftritt können sich Eltern und Fachstellen einen schnellen Überblick über alle möglichen Hilfs- und Unterstützungsangebote in ihrer Nähe verschaffen. Mit dieser Strategie zeigen wir dem Nachwuchs, dass er von Anfang an willkommen ist.“

Dass Oberursel sich nicht auf dieser Ehrung ausruht und weiter bemüht ist, die städtische Willkommenskultur zu verbessern, zeigen die zahlreichen, im Rahmen des Prozesses vereinbarten Entwicklungsziele. Hierzu gehört beispielsweise, die verschiedenen Angebote für Neubürger weiter zu entwickeln. Auch soll sich die Willkommenskultur im Rathaus durch die Umgestaltung des Foyers räumlich noch sichtbarer manifestieren.

Mit 300 neuen Wohnungen am Markt ist die Stadt Oberursel wie keine andere Stadt im Hochtaunuskreis gewachsen. Die Immobilienpreise im lebenswerten Oberursel sind jedoch bekanntermaßen hoch, daher soll mittelfristig eine Förderung preisgünstigen Wohnraums erfolgen. Die Stadt bemüht sich aktiv um Investitionen in preiswerten Wohnraum und die Vergabe von Erbpachtgrundstücken an junge Familien.

Die Auszeichnung Oberursels ist bis 2017 befristet. Dann wird die städtische Willkommenskultur erneut begutachtet und überprüft, ob die Stadt die im Rahmen der Auszeichnung vereinbarten Entwicklungsziele umgesetzt hat.

Hintergrund: „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“
Das Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ ist eine Initiative des IHK-Forums Rhein-Main. Mithilfe dieses Instrumentes wollen die Industrie- und Handelskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain mit den Kommunen in einen Dialog darüber treten, welche Strategien und Maßnahmen vorbildlich sind, um ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort für potenzielle Neubürger zu sein. Ziel des Audits ist es, eine gelebte Willkommenskultur zu etablieren, so dass sich in- und ausländische Fach- und Führungskräfte in FrankfurtRheinMain heimisch fühlen und ein Angebot vorfinden, das ihren Bedürfnissen entspricht. Alle Ober-, Mittel- und Unterzentren in der Region FrankfurtRheinMain können das Audit bei den jeweils regional zuständigen Industrie- und Handelskammern beantragen. Im Bezirk der IHK Frankfurt am Main wurden bisher die Städte Steinbach, Usingen, Bad Homburg, Bad Soden, Friedrichsdorf, Kronberg und Hofheim ausgezeichnet.

 

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