FrankfurtRheinMain durch inhaltliche Strategie weiterentwickeln

17.04.2015

 

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain soll nach Vorstellung der Industrie- und Handelskammern in der Region durch eine inhaltliche Strategie weiterentwickelt werden. „Die Metropolregion steht erfreulicherweise wieder oben auf der politischen Agenda. Wir begrüßen die Initiativen im Hessischen Landtag und der kommunalen Spitzen zur Weiterentwicklung der Region“, erklärten die IHKs Aschaffenburg, Darmstadt, Frankfurt am Main, Gießen-Friedberg, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Limburg, Offenbach, Rheinhessen und Wiesbaden. „Damit kommt seit langer Zeit wieder die gebotene Dynamik in dieses für unseren Wirtschaftsstandort entscheidende Thema.“  

Die IHKs begrüßen, dass zunächst inhaltliche Strategien und nicht Strukturfragen im Vordergrund stehen. „Es geht nicht um neue Gremien, sondern um die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von FrankfurtRheinMain im Vergleich mit Wirtschaftszentren im internationalen Vergleich.“ Deshalb sei die Entwicklung dieser Region eine eigenständige Aufgabe. „Wir erwarten, dass die Regierungen der drei Länder die Initiative aus der Region aufnehmen und sie konstruktiv begleiten“.  

Um die aktuellen Impulse zur Entwicklung der Region zu beschleunigen, wollen die IHKs zusammen mit den Ländern und der kommunalen Ebene strategische Leitlinien in den Handlungsfeldern „Infrastruktur, Bauen und Arbeiten“ entwickeln. Aus Sicht der Wirtschaft können zum Beispiel durch Optimierung der Mobilitätsströme (Regionale Verkehrsachsen), durch Qualifizierung der Gewerbeflächen z. B. für die digitale Wirtschaft (Smart Campus), durch eine Ausweitung des Wohnungsangebots für Fachkräfte (zur Sicherung der industriellen Basis) und die nachhaltige Entwicklung von Stadtquartieren die Standortfaktoren für FrankfurtRheinMain im internationalen Wettbewerb aufgewertet werden. Davon werden indirekt auch die übrigen Regionen der drei Bundesländer profitieren.

Neben den drei Landesregierungen sollten aus Sicht der IHKs auch die kommunalen Gebietskörperschaften der Metropolregion daran mitwirken. Für Landräte und Bürgermeister werde es in Zeiten des Kommunalen Finanzausgleichs immer schwieriger, neue Entwicklungen und Ideen umzusetzen. Ein solches Projekt wollen die IHKs daher auch als Plattform der Vernetzung und des Austauschs verstanden wissen, damit der neue Schub für die Metropolregion mit einer konkreten Perspektive für Städte und Gemeinden verbunden wird.

 

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