Auszubildenden-Elite:
IHK Frankfurt ehrt beste Auszubildende des Jahres

13.10.2015

Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für die hessische Wirtschaft. Umso besser sind die Aussichten für die rund 6.000 jungen Menschen, die in den Jahren 2014/2015 ihre Berufsausbildung in IHK-Berufen abgeschlossen haben. 240 von ihnen haben mit sehr guten Ergebnissen abgeschnitten, 16 davon haben sogar die besten Ergebnisse in ganz Hessen erzielt. Diese besonderen Leistungen würdigte die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) heute mit der IHK-Bestenehrung. In der Feierstunde wurden auch die erfolgreichen Ausbildungsbetriebe geehrt.

„Wenn wir über beruflichen Erfolg diskutieren, sollten wir erst einmal klären, was Erfolg alles bedeuten kann. Erst dann lässt sich erkennen, welcher Ausbildungsweg für wen vermutlich der Beste ist. Die duale Berufsausbildung in Deutschland bleibt für sehr viele junge Leute ganz sicher eine erfolgversprechende Option“, sagt der Wirtschaftsjournalist und Kommunikationstrainer Mario Müller-Dofel, der selber drei Berufsausbildungen absolviert hat.

Michael Krieger, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses der IHK Frankfurt  lobte die Zielstrebigkeit, Leistungsbereitschaft und den Fleiß der Absolventen: „Im Namen von 100.000 IHK-Unternehmen in unserem Bezirk gratuliere ich allen Absolventen sehr herzlich. Wir sind stolz auf Ihre Leistungen und freuen uns darüber, dass Sie den Fachkräftenachwuchs in unserer Region als ausgezeichnete Leistungsträger verstärken. Natürlich strahlt Ihre Prüfungsleistung auch auf Ihre Ausbildungsbetriebe ab. Denn nur Betriebe, in denen Entscheidungsträger für die duale Ausbildung einstehen und sich Ausbilder und Mitarbeiter entsprechend engagieren, bereiten den Boden für Prüfungsbeste.“

Den Absolventen stehen nun viele Wege offen. Sie haben zum Beispiel die Möglichkeit, sich mit einer Aufstiegsfortbildung zum Fachwirt, zum Industriemeister oder mit anderen Abschlüssen in die Gruppe der Hochqualifizierten zu begeben. Solche Abschlüsse sind mittlerweile EU-weit mit dem Bachelorabschluss gleichgestellt. All denjenigen, die noch weiterkommen wollen, wird ein Stipendium der Begabtenförderung der Bundesregierung angeboten. Das Stipendium finanziert eine Weiterbildung drei Jahre lang mit bis zu jeweils 2.000 Euro. 

 

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