Zweifelhaftes Geschäftsmodell eingrenzen

23.11.2015

Die Ankündigung des Ordnungs- und Wirtschaftsdezernenten Markus Frank, gezielter gegen Auswüchse des Bettelns in der Frankfurter Innenstadt vorzugehen, wird von der IHK Frankfurt am Main unterstützt. „Das organisierte Betteln, das mehrfach von lokalen Medien thematisiert worden ist, ist aus Sicht von Einzelhandel und Gastronomie nicht mehr akzeptabel“, sagte Hanns-Peter Laux, Stellvertretender Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main. „Wenn abends den Bettlern wesentliche Teile ihres eingenommenen Geldes abgenommen wird und die Hintermänner die Bettelnden zu aufdringlichem und aggressivem Betteln anhalten, um ihr zweifelhaftes ‚Geschäftsmodell‘ zu optimieren, so ist hier die Grenze der Toleranz erreicht.“

 

Auch der zum Teil überbordenden Straßenmusik sollte die Stadt noch entschiedener begegnen. „Die Dominanz dieser Musik durch ihre Lautstärke, sowie die häufigen Wiederholungen der Darbietungen werden nicht nur von Passanten, sondern auch den Mitarbeitern der Einzelhandelsgeschäfte, gastronomischen Betriebe sowie der umliegenden Büros - insbesondere in den Sommermonaten bei offenen Ladentüren und geöffneten Fenstern - als störend empfunden“, sagte Laux. Andere Städte, wie beispielsweise München, haben aufgezeigt, wie man erfolgreich Straßenmusik zu einer Bereicherung, statt zu einer Störung für die Menschen, die sich in der Innenstadt aufhalten, gestalten kann. Beide Phänomene, überbordendes Betteln und monotones Musizieren, seien für die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und ihr Image nicht förderlich.

 

Ansprechpartner

Telefon:

Ansprechpartner

Pressestelle IHK Frankfurt am Main Unternehmenskommunikation
Telefon: 069 2197-1201 Fax: 069 2197-1488