Die Weltwirtschaft im Datenrausch
Kunden als Wettbewerbsvorteil im Endkundengeschäft

26.11.2015

Schon 2011 kürte das Marktforschungsinstitut Gartner Informationen zum Öl des 21. Jahrhunderts. Doch anders als Öl wird dieser Rohstoff niemals knapp, ganz im Gegenteil, er wächst. Große Datenmengen, auch Big Data genannt, gelten als Währung der Zukunft. Welche Dimensionen dieses Wachstum erreicht hat, ist kaum mehr zu begreifen, da mittlerweile schon von Exa-, Zetta- oder Yotta- statt Giga- oder Terabytes gesprochen wird.

Unabhängig davon, wie groß die Menge der Informationen ist, die täglich neu entsteht, alle zwei Jahre verdoppelt sie sich. Quellen, aus denen diese Daten fließen, gibt es reichlich: Soziale Netzwerke, Twitter und Co. quellen über von scheinbar banalen Informationen der Nutzer. Mit den richtigen Algorithmen lassen sich daraus jedoch vielfältige Erkenntnisse über Kunden, Märkte und Wettbewerber generieren. Wer die richtigen Muster erkennt, kann bestehende Produkte und Geschäftsprozesse optimieren und sich Wettbewerbsvorteile sichern. Dieser Berg an Informationen ist wertvoll, da Datenkapital, wie finanzielles Kapital auch, längst zur Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse dient.

„Nur wer den Umgang mit Big Data beherrscht, wird im globalen Wettbewerb eine Chance haben“, sagt Thomas Reichert, Vizepräsident der IHK Frankfurt in seiner Begrüßungsansprache. „Bei allen positiven Aspekten des Datenrauschs schwingt auch immer ein wenig Sorge mit. Verantwortung sowie pflichtbewusster und gesetzeskonformer Umgang mit Daten sind notwendig, damit die betroffenen Bürger Vertrauen in die neue Technologie behalten. Denn nicht alles was technisch möglich ist, ist auch ethisch angebracht.“

 

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