Wirtschaftsforum Serbien: Zusammenarbeit stärken

23.03.2016

 

Mit der Gründung der Deutsch-Serbischen Industrie- und Handelskammer (AHK) im April wird das Fundament der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Serbien noch einmal deutlich gestärkt. Dies sagte Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, auf dem Wirtschaftsforum Serbien, das von der IHK Frankfurt und der Wirtschaftskammer Serbien anlässlich des Besuchs von Ministerpräsident Aleksandar Vučić in Hessen stattfand. „Der enge Schulterschluss zwischen einer lokalen Wirtschaftskammer, der bilateralen AHK und einer deutschen IHK, wie er heute zum Ausdruck kommt, besteht in dieser Form meines Wissens in Bezug auf kein anderes Land und ist eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Ausbau der Beziehungen“, sagte Prof. Dr. Müller bei seiner Begrüßung.

 

„Die jüngste wirtschaftliche Entwicklung Serbiens macht Mut und bietet vielfältige Chancen“, sagte Prof. Dr. Müller weiter. Ein entschlossener Sparkurs, der Rückzug des Staates aus der Wirtschaft und die Konsolidierung des Staatshaushaltes trügen inzwischen sichtbar Früchte. In den letzten beiden Jahren hat das Land einen Weg politischer und wirtschaftlicher Reformen eingeschlagen und eine klare Orientierung Richtung EU-Mitgliedschaft.

 

Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, betonte in seiner Begrüßung, wie viele hessische Unternehmen in den letzten Jahren den Weg nach Serbien gefunden haben. In den vergangenen fünf Jahren habe sich das Handelsvolumen zwischen Hessen und Serbien mehr als verdoppelt. Im Hinblick auf das serbische Ziel der EU-Mitgliedschaft verwies Al-Wazir auf das große Interesse Deutschlands, ein gemeinsames Europa zu bauen. Die jetzige Annäherung sei nicht selbstverständlich bei der gemeinsamen Geschichte. Vor diesem Hintergrund begrüßte er es, dass sich Serbien vor 15 Jahren auf den Weg zurück nach Europa gemacht habe.

 

Aleksandar Vučić, Ministerpräsident der Republik Serbien, warb bei seiner Keynote um weitere Investitionen von deutschen Unternehmen in Serbien. Nach einer schweren Rezession habe das Land in den letzten beiden Jahren eine gute Entwicklung durchgemacht. Doch noch gebe es viel zu tun. Sein Ziel sei es, Frieden und Stabilität in der Region weiter zu erhalten.

 

Die Vertretung der Wirtschaftskammer Serbien hat in Deutschland ihren Sitz in Frankfurt. Das Büro der Wirtschaftskammer nahm seine Arbeit Anfang 2004 auf und wurde im Oktober des gleichen Jahres im Beisein des damaligen Präsidenten, Boris Tadic, feierlich eröffnet.

 

Mit dem Wirtschaftsforum Serbien will die IHK Frankfurt dazu beitragen, dass deutsche Unternehmen bestehende und neue Chancen, die Serbien bietet, ergreifen.

 

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