Breitband-Ausbau in Main-Taunus – Erste Stufe abgeschlossen

 

17.11.2016

Der Ausbau des Breitband-Netzes mit einer Download-Geschwindigkeit von 25 bis 100 Mbit pro Sekunde im Main-Taunus-Kreis ist wie geplant abgeschlossen worden. „Damit ist die erste Stufe einer flächendeckenden Grund-Versorgung entsprechend dem heutigen Bedarf erreicht“, sagte Reinhard Fröhlich, Geschäftsführer Kommunikation der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main. „Positiv für die Gewerbetreibenden im Main-Taunus-Kreis ist insbesondere, dass in den Ortslagen auch die Gewerbestandorte angeschlossen worden sind.“ 
Der vom Landkreis geförderte Ausbau durch die Deutsche Telekom (mit Ausnahme der Ortsteile Langenhain, Lorsbach und Wildsachsen, die separat ausgeschrieben werden mussten und bis Sommer 2017 ausgebaut sein sollen) ist eines der laufenden Ausbauprojekte in Hessen und technisch so ausgelegt, dass künftig auch höhere Bandbreiten möglich sind. „Eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur ist die Voraussetzung für die digitale Weiterentwicklung zur Wirtschaft 4.0“, sagte Fröhlich. „Gewerbetreibende sind nun noch besser in der Lage, das für sie passende Leistungsspektrum einzusetzen.“ 
Oft fehlt den Gewerbetreibenden allerdings die Übersicht, welche Leistungskapazitäten von welchen Anbietern für ihren Standort in Frage kommen. Gemeinsame Aufgabe von Politik und Anbietern sei es, die nötige Transparenz bezüglich der jeweiligen Versorgungslage herzustellen, damit der Markt des Breitbandangebotes richtig zur Entfaltung komme.
Bei den gewerblich genutzten Flächen ist Hessen wahrscheinlich am besten mit Breitband-Leitungen versorgt. Nach einer Studie des TÜV Rheinland können 71 Prozent der Gewerbe-Standorte eine Kapazität von 50 Mbit pro Sekunde nutzen. Im Bundesdurchschnitt sind es lediglich 60 Prozent.
Die zunehmende Digitalisierung der Geschäftsprozesse verlangt in Zukunft noch höhere Bandbreiten. Für sehr hohe Datenleistungen werden auf Dauer Glasfaser-Leitungen benötigt. Daher ist aus Sicht der hessischen IHKs auf Landesebene eine perspektivische Planung der nächsten Ausbauschritte mit dem langfristigen Ziel der Verlegung von Glasfaserleitungen bis an die Gebäude erforderlich.

 

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