Gute Nachrichten für den Riederwaldtunnel – auch wenn’s mal wieder länger dauert

08.06.2017

 

Für die seit Jahrzehnten auf den Riederwaldtunnel wartenden betroffenen Anwohner, Pendler und Gewerbetreibenden ist die Nachricht des hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, dass die neuen Verkehrsprognosen die Wiederaufnahme des Baus des Riederwaldtunnels ermöglichen, eine sehr gute Nachricht.

 

„Wir sind erleichtert, dass die geplanten Kapazitäten auch für die nun vorliegenden Prognosen ausreichend sein werden. Leider verzögert sich der Bau des Riederwaldtunnels aber um weitere zwei Jahre, eigentlich war der Baubeginn für 2018 angekündigt worden“, so Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main.

 

Die hessischen Kammern fordern seit langem, dass Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden müssen. Projekte wie diese sollten zudem in die Vorhabenliste des Bundesverkehrsministeriums aufgenommen werden, die das Bundesverwaltungsgericht als erste und einzige Gerichtsinstanz für sämtliche Streitigkeiten bei Planfeststellungs- und Genehmigungsverfahren vorsieht. „Leider wurde vonseiten des Ministeriums versäumt, dieses und andere wichtige hessische Projekte für diese Vorhabenliste zu melden.“ Ein effizientes Verfahren bedeute nicht die Kürzung der Fristen für Stellungnahmen oder eine Minderung der Öffentlichkeitsbeteiligung.

 

Bei Fertigstellung des Tunnels 2027 – fünf Jahre nach ursprünglicher Planung! – wird das Projekt fast fünf Jahrzehnte in Planung und Bau gewesen sein.

 

Der Riederwaldtunnel wird nicht nur verkehrlich eine enorme Entlastung für die Straßen Am Erlenbruch und für die Hanauer Landstraße sein, sondern auch für Anwohner und ansässige Unternehmen nach der Belastung in der Bauphase danach eine große Lärmentlastung darstellen.
„Wir plädieren an alle Betroffenen, die Planungen und Bauarbeiten nach Kräften zu unterstützen, denn der jetzige Zustand, gerade Am Erlenbruch, ist schon lange nicht mehr tragbar und eine weitere Verzögerung wäre für alle Beteiligten unschön“, bekräftigt Gräßle. „Für uns gehört nach wie vor der sechsspurige Ausbau der A 661 zum Gesamtkonzept des Projekts dazu, auch wenn die Verkehrsprognosen die derzeitige Infrastruktur für ausreichend erachten.“

 

Ansprechpartner

Anne Stephanie Waldeck Unternehmenskommunikation stellvertretende Pressesprecherin
Telefon: 069 2197-1584 Fax: 069 2197-1488

Ansprechpartner

Pressestelle IHK Frankfurt am Main Unternehmenskommunikation
Telefon: 069 2197-1201 Fax: 069 2197-1488