Abschlussveranstaltung „SOS – Skyline ohne Strom“: Nachwuchs trifft Energie!

16.06.2017

 

Unter dem Titel „SOS – Skyline ohne Strom“ bringt die IHK Frankfurt am Main Fachkräfte von morgen in den Dialog mit Industrie und Politik. Schülerinnen und Schüler aus zehn Oberschulen der Stadt Frankfurt am Main, des Main-Taunus- und des Hochtaunuskreises beschäftigten sich im Rahmen des Projektes mit der Umsetzung der Energiewende und deren Folgen für die Energieversorgungssicherheit. Die im Unterricht erarbeiteten Ergebnisse wurden bei der Abschlussveranstaltung am 14. Juni durch Thomas Reichert, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main, prämiert.

 

Dass die IHK Frankfurt mit dem Projekt einen Nerv getroffen hat, weiß Reichert: „Das Projekt Skyline ohne Strom soll Lust auf Mehr machen und zum Mitmachen anregen. Wir brauchen innovative Köpfe, wissenshungrige Techniker und Physiker, um über die Energiegewinnung aus Wind, Sonne und Biomasse zu diskutieren. Ich freue mich, all die kreativen Ergebnisse dieser Workshop-Reihe prämieren zu dürfen.“ Anlass für die Schuloffensive ist die zunehmende Versorgungsunsicherheit, die sich unter vielen Unternehmen aufgrund der Energiewende breitmacht. Die Resonanz auf die Schulkampagne ist beachtlich: Über 850 Schüler an mehr als 30 Stationen nahmen teil.

 

Auch in diesem Jahr haben sich wieder viele Unternehmen aus dem Bezirk der IHK Frankfurt am Main sowie Energieversorger und hochrangige Politiker den Fragen der Schüler gestellt. „Die Fachdiskussion in den Schulen zwischen Schülern und Industrie ist einer der wichtigsten Bestandteile des Projektes“, sagte dazu Detlev Osterloh, Geschäftsführer Innovation und Umwelt der IHK Frankfurt am Main. „Es ist wichtig, ein Bewusstsein beim Fachkräftenachwuchs dafür zu schaffen, dass Energie zuverlässig fließen muss, um Unternehmen am Laufen zu halten.“

 

Die teilnehmenden Schüler beschäftigten sich im Rahmen des Projektes mit Fragen wie: Welche Folgen hat ein Blackout? Warum ist Energiesparen wichtig? Wie können wir Ökonomie und nachhaltiges Handeln in Einklang bringen? Sie erarbeiteten im Fach Politik und Wirtschaft die Ursachen, Hintergründe und Szenarien eines möglichen großräumigen Stromausfalls und diskutierten mit Politikern, Unternehmern und Energieversorgern darüber. Die Gymnasiasten entwickelten Maßnahmen und Lösungsansätze, wie sich Unternehmen auf einen Stromausfall vorbereiten können, aber auch, wie die eigene Schule energetisch saniert werden kann und welche Herausforderungen auf dem Weg zu 100 Prozent Erneuerbare Energien gemeistert werden müssen.

 

Die zehn beteiligten Schulen sind die Adolf-Reichwein-Schule Neu-Anspach, die Altkönigschule Kronberg, die Albert-Einstein-Schule in Schwalbach, die Otto-Hahn-Schule aus Frankfurt, die Feldbergschule Oberursel, die Heinrich-von-Kleist-Schule Eschborn, das Kaiserin-Friedrich-Gymnasium Bad Homburg, das Privatgymnasium Dr. Richter aus Kelkheim sowie die Main-Taunus-Schule in Hofheim und die Konrad-Adenauer-Schule in Kriftel. In fast allen Schulen haben die jeweiligen (Ober-) Bürgermeister an der Diskussion teilgenommen. Unternehmensseitig waren u. a. der Rhein-Main-Deponiepark, die VGF Verkehrsgesellschaft Frankfurt, die MKV Kunststoffgranulate Kelheim sowie die Mainova und die Süwag vertreten.

 

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