IHK Frankfurt am Main vergibt Gütesiegel für Wohnortqualität
Kronberg erneut als „ausgezeichneter Wohnort“ geehrt

15.09.2017

 

Bereits zum zweiten Mal vergibt die IHK Frankfurt am Main das Gütesiegel „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ an die Stadt Kronberg. Horst Platz, Vorsitzender des IHK-Ausschusses Hochtaunus / Main-Taunus, übergab die Urkunde im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung an den Kronberger Bürgermeister Klaus Temmen. „Mit dem IHK-Gütesiegel untersuchen wir, welche Angebote und Dienstleistungen die Kommunen für ihre Bürger bereitstellen und wie sie sich um eine gelebte Willkommenskultur bemühen“, erläuterte Platz. Bereits 2014 erhielt Kronberg das IHK-Siegel, nach den Spielregeln des Audits war nun nach drei Jahren eine Überprüfung fällig.

Deutlich wurde, dass in Kronberg ein breites Spektrum an Angeboten zur Verfügung steht, damit (Neu-)Bürger sich in der Taunusstadt wohlfühlen können. Insbesondere die umfassenden Betreuungsangebote für Kinder sowie die vielfältigen Netzwerke für Familien, Kinder und Senioren waren dabei von großer Bedeutung für die Vergabe des IHK-Siegels.

„Auch gegenüber Neubürgern ist eine ausgeprägte Serviceorientierung festzustellen – diese wird beispielsweise beim jährlichen Neubürgerempfang oder durch das Willkommenspaket, welches bei einer Neuanmeldung im Bürgerbüro ausgehändigt wird, deutlich“, sagte Platz. Eine enorm wichtige Rolle dabei, dass Neubürger sich willkommen fühlen können, spielt auch das außergewöhnliche Vereinsleben in Kronberg. „Die mehr als 100 Vereine sind entscheidende Säulen der Gesellschaft und tragen dazu bei, dass sich die Bürger wohlfühlen können“, so Platz. In diesem Zusammenhang lobte er die Stadt dafür, dass sie die Vereine auf vielfältige Art und Weise unterstützt und fördert.

„Wir haben uns der Überprüfung gestellt, weil wir sicher sind, dass die Stadt Kronberg ihren Bürgerinnen und Bürgern nach wie vor eine hohe Lebensqualität und sehr vielfältige Services bietet“, sagte Temmen. Er verwies auf die zahlreichen Angebote im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie, beispielsweise auf die Nachmittagsbetreuung an den drei Grundschulen der Stadt. Zudem steht Kronberg mit einer Betreuungsquote der Unter-Dreijährigen von 50 Prozent überproportional gut dar.

„Damit wir die städtischen Dienstleistungen nicht nur umfassend, sondern auch effizient anbieten können, spielt das Thema Interkommunale Zusammenarbeit eine wichtige Rolle“, erläuterte Temmen und verwies unter anderem auf die Stadtwerke, das Standesamt und die Gemeinschaftskasse – allesamt Bereiche, in denen Kronberg mit anderen Taunuskommunen kooperiert. Platz ergänzte: „Dies sind Beispiele dafür, wie Kommunen gemeinsam zur Entbürokratisierung beitragen können und so dafür sorgen, noch kundenfreundlicher zu sein.“

Hintergrund: „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“
Das Audit „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ ist eine Initiati-ve der Industrie- und Handelskammern in der Metropolregion FrankfurtRheinMain. Mithilfe dieses Instrumentes wollen die Industrie- und Handelskammern mit den Kommunen in einen Dialog darüber treten, welche Strategien und Maßnahmen vorbildlich sind, um ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort für potenzielle Neubürger zu sein. Bisher haben 44 Kommunen in FrankfurtRheinMain das Audit durchlaufen.

Nach dem erfolgreichen Bestehen des IHK-Qualitätszeichens kann Kronberg nun bis September 2022 mit der Auszeichnung für sich werben. Hiermit verbunden sind auch konkrete Entwicklungsziele, die die Stadt sich gesetzt hat. Hierzu zählen die Einführung einer wirkungsorientierten Steuerung bis zum Jahr 2022 sowie die Erarbeitung einer Konzeption für die Bereiche Kultur, Tourismus und Marketing. Konkrete Maßnahmen hieraus sollen ab Ende 2018 umgesetzt werden.

Weitere Informationen: www.ausgezeichneter-wohnort.de

 

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