Sanierungsprogramm für Industriestraßen überfällig – betroffene Gewerbetriebe bei Baustellenplanung eng einbinden

3.11.2017

 

Die gestern von Oberbürgermeister Peter Feldmann, Verkehrsdezernent Klaus Oesterling und Wirtschaftsdezernent Markus Frank vorgestellte Initiative zur Grundsanierung der Straßen in den Gewerbegebieten im Frankfurter Osten begrüßt die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main. Nach einer Sanierung können die bisherigen „Buckelpisten“ wieder mit der „normalen“ Geschwindigkeit von meist 50 km/h befahren werden und nicht, wie heute oft, im Schleichtempo. Denn gerade die beladenen LKW müssen aufgrund ihrer Fracht sehr darauf achten, dass nichts verrutscht oder sich das Fahrzeug aufschaukelt, wenn ein Schlagloch auf das nächste folgt. „Mit dem Programm, welches rund 75 Mio. Euro vorsieht, können die Straßen in den Gewerbegebieten gezielt saniert und somit die Attraktivität des Standorts gesteigert werden“, sagte Dr. Alexander Theiss, Geschäftsführer Standortpolitik der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main.

 

Die IHK Frankfurt am Main weist aber auch auf die erheblichen Belastungen hin, die mit der Sanierung auf die Unternehmen in den betroffenen Gebieten, nicht zuletzt aufgrund der Mehrkosten, die durch Staus und Umwegfahrten entstehen, zukommen. Sie drängt darauf, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Gewerbetreibenden zu entlasten.

 

Für die am stärksten betroffenen direkten Anlieger fordert die IHK Frankfurt am Main, diese im Vorfeld der Planungen und während der Bauphase miteinzubeziehen und laufend zu informieren. Die IHK bietet der Stadt an, sie bei den entsprechenden Informationskampagnen zu unterstützen und gemeinsam die Unternehmen zu kontaktieren.
„Es ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, unsere Mitgliedsunternehmen in ihren Belangen, und dazu gehört die gute Erreichbarkeit, zu unterstützen“, so Dr. Theiss.

 

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