IHK-Einsatz für U2-Lückenschluss bei Infomarkt in Bad Homburg

6. Juni 2018

 

„Wir brauchen den Lückenschluss zwischen U- und S-Bahn sowie Taunusbahn, um den Wirtschafts-, aber auch den Wohnstandort Bad Homburg weiterhin attraktiv zu halten. Schon heute sind die Straßen in und rund um Bad Homburg oft überlastet. Erreichbarkeit ist ein Faktor für Unternehmen nicht nur bei der Standortsuche, sondern auch für die Mitarbeiter und für den Warentransport“, sagt Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, anlässlich einer Informationsveranstaltung im Kurhaus in Bad Homburg am morgigen Donnerstag. „Betroffen sind fast 42.000 Menschen als Ein- bzw. Auspendler. Die nächste Stufe der Stadtentwicklung in Bad Homburg bedingt die parallele Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur, sonst droht Stillstand. Die U2-Verlängerung ist dabei zentraler Bestandteil.“

 

Die Stadt habe mit Oberbürgermeister Alexander Hetjes an der Spitze in zahlreichen Abstimmungen mit den Beteiligten und Finanzierungspartnern (z. B. Stadt Frankfurt und Land Hessen) ein Paket geschnürt, das einen baldigen Baubeginn möglich macht. „Es ist ein großer Erfolg, dass der hessische Wirtschaftsminister dieses Vorhaben nachdrücklich politisch und finanziell unterstützt. Ich hoffe, dass dadurch mögliche Bedenken gegen den Lückenschluss ausgeräumt werden können.“ Am 28. Oktober wird eine Bürgerbefragung in Bad Homburg über den U2-Lückenschluss entscheiden.

 

Die IHK Frankfurt am Main fordert weiterhin, Schienenausbauprojekte wie die Verlängerung der S5 nach Usingen, die Regionaltangente West (RTW) und den Umbau der PPR-Kreuzung in Bad Homburg als Maßnahmenpaket zu sehen, die ihre volle Wirkung nur gemeinsam entfalten. 

 

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