Mehr Ausbildungsverträge bei der IHK Frankfurt am Main Ausbildungs-Atlas soll den Weg zum Ausbildungsbetrieb weiter erleichtern

06.07.2018

 

 

Der Fachkräftemangel setzt den Mitgliedsunternehmen der IHK Frankfurt am Main weiter zu. Den Betrieben im Kammerbezirk fehlen in diesem Jahr rund 71.000 Fachkräfte, 60.000 davon im nicht-akademischen Bereich. „Die Bereitschaft, den Nachwuchs selber auszubilden, ist deswegen bei unseren Unternehmen ungebrochen hoch“, erklärt Karen Hoyndorf, Stellvertretende Präsidentin der IHK Frankfurt am Main. „Wir freuen uns angesichts des drängenden Problems der Fachkräftegewinnung außerordentlich darüber, dass die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in unserem IHK-Bezirk in diesem Jahr insgesamt deutlich um 6,5 Prozent angestiegen ist.“ Im Bezirk der IHK Frankfurt am Main (Stadt Frankfurt, Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis) ist die Zahl der Ausbildungsverträge von 3.224 im Juni 2017 auf 3.432 im Juni 2018 angestiegen. „Üblicherweise sind zum aktuellen Zeitpunkt rund 60 Prozent aller Ausbildungsverträge des Jahres abgeschlossen, jetzt kommt der Schluss-Spurt. Das gesamte Ausbildungsjahr lässt sich also erst im Herbst beurteilen. Aber es ist heute gut zu sehen, dass die Richtung stimmt,“ so Hoyndorf weiter. 

 

Nach wie vor gibt es aber immer noch etwa 900 offene Ausbildungsstellen in der IHK-Lehrstellenbörse. „Es werden über alle Branchen hinweg Auszubildende gesucht“, fasst Hoyndorf zusammen. „Gleichzeitig haben wir aber noch immer viele unversorgte Ausbildungsplatz-Suchende. Offensichtlich ist, dass wir es hier auch mit einem Matching-Problem zu tun haben, Ausbildungsunternehmen und junge Menschen finden offenbar zum Teil nicht zusammen.“

 

Damit beide Seiten, Unternehmen und potentielle Azubis, zielgerichteter zusammenfinden, hat die IHK Frankfurt am Main nun den „Ausbildungs-Atlas“ online gestellt. „Beim Auffinden von Ausbildungsbetrieben geht es um Sichtbarkeit von Unternehmen, aber auch um die Senkung von Hürden. Die meisten Azubis wohnen noch im Elternhaus, suchen also auch oft ein Unternehmen vor Ort, bei dem sie eine bestimmte Ausbildung machen können. Vielleicht ist es aber auch manchmal so, dass man schaut: Was könnte ich denn bei mir in der Nähe für eine Ausbildung machen? Egal, was der Antrieb ist, sich über den Ausbildungs-Atlas schlau zu machen, jeder Ausbildungsplatz, der besetzt wird, freut uns und ist ein Fortschritt“, betont Hoyndorf. 

 

Der Ausbildungs-Atlas umfasst rund 2.000 Frankfurter Ausbildungsbetriebe und zeigt an, in welchen Berufen diese Betriebe ausbilden. Insgesamt kommt der Ausbildungs-Atlas für Frankfurt so auf gut 5.800 Einträge. Ausbildungssuchende, Eltern, Lehrer und alle an der Berufsfindung beteiligten Personen können den Ausbildungs-Atlas zur besseren Orientierung nutzen.

Der Ausbildungs-Atlas ist Teil der Ausbildungskampagne der IHK Frankfurt am Main zur Förderung der dualen Berufsausbildung. Den Ausbildungs-Atlas finden Sie hier: www.frankfurt-main.ihk.de/ausbildungsatlas

 

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