Heute eröffnet die Ausstellung „Unternehmen Berufsanerkennung“ - Potenziale erkennen und nutzen

30.07.2018

 

Eine große Zahl von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen mit einem ausländischen Berufsabschluss arbeitet nicht in ihrem erlernten Beruf. Viele Fachkräftepotentiale bleiben ungenutzt. Gleichzeitig gibt es in Deutschland in vielen Branchen einen akuten Fachkräftemangel, der sich aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren verstärken wird. Eine Lösung für dieses Problem kann die berufliche Anerkennung sein, von der beide Seiten profitieren können. 

Um die Kenntnis und Nutzung der Anerkennungsmöglichkeiten zu fördern, haben der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) das Projekt „Unternehmen Berufsanerkennung – Mit ausländischen Fachkräften gewinnen“ gestartet. Gemeinsam mit elf Industrie- und Handelskammern sowie fünf Handwerkskammern wollen sie Unternehmen über die Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung informieren und für die Chancen sensibilisieren.

Die Ausstellung „Unternehmen Berufsanerkennung“ in der IHK Frankfurt rückt das Thema berufliche Anerkennung in den Fokus und zeigt, wann und wie Betriebe das Verfahren zur Fachkräftesicherung einsetzen können. Interessierte haben die Möglichkeit ihr Wissen über berufliche Anerkennung an einer Quiz-Station zu testen und sich interaktiv über Fachkräftepotenziale zu informieren. Sechs Multimediastationen erzählen entlang von Erfolgsgeschichten, wie die berufliche Anerkennung als Instrument der Personalarbeit eingesetzt werden kann und geben konkrete Hilfestellungen für die Nutzung des Verfahrens. 

Die Ausstellung ist in der Zeit vom 30. Juli bis 10. August 2018 täglich in der Zeit von 08:00 bis 20:30 Uhr in der IHK Frankfurt, 4. Stock, Galerie, zu sehen.

Die IHK Nürnberg zu Mittelfranken begleitet die Umsetzung und das Netzwerk als Projektpate. Die IHK FOSA unterstützt die Umsetzung mit ihrer Anerkennungsexpertise und -erfahrung. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). 
 

 

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