Auszubildenden-Elite:
IHK Frankfurt am Main ehrt beste Auszubildende des Jahres

16.10.2018

 

 

Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für die hessische Wirtschaft. Umso besser sind die Aussichten für die rund 5.400 jungen Menschen, die in den Jahren 2017/2018 ihre Berufsausbildung in IHK-Berufen abgeschlossen haben. 251 von ihnen haben mit sehr guten Ergebnissen abgeschnitten, 22 davon haben sogar die besten Ergebnisse in ganz Hessen erzielt. Diese besonderen Leistungen würdigte die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) gestern mit der IHK-Bestenehrung. In der Feierstunde wurden auch die erfolgreichen Ausbildungsbetriebe geehrt. Fünf der Absolventen sind sogar die Besten ihres Berufs bundesweit und werden Anfang Dezember in einer Feierstunde von Bundespräsident Steinmeier in Berlin ein weiteres Mal geehrt werden. 

 

Dietmar Vogelsang, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main, lobte die Leistung der Absolventen: „Wir brauchen junge, engagierte, leistungsbereite und zupackende Kräfte, um den Wirtschaftsstandort Rhein-Main weiterhin auf den Spitzenplätzen in Europas Wirtschaftsliga spielen zu lassen. Wir brauchen Sie, um Innovationen zu entwickeln und die Unternehmen am Laufen zu halten. Sie haben sich im bundesweiten Vergleich hervorragend geschlagen, denn Leistungsbereitschaft, Engagement und Herzblut spiegeln sich in Ihren Noten wieder.“ Vogelsang dankte auch den Ausbildern und Berufsschullehrern. „Ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre fachliche Expertise tragen zum hohen Standard der IHK-Ausbildung und der Prüfungen bei, um den uns die Welt beneidet“, so Vogelsang. 

 

Die Festrede hielt Thomas Lurz, Weltmeister im Freiwasserschwimmen, der den Absolventen erläuterte, dass nachhaltiger Erfolg und Spitzenleistung keine Zufallsprodukte sind. Sowohl im Sport als auch im Berufsleben sind für ihn das Ergebnis aus kontinuierlicher Arbeit, Disziplin, Selbstmotivation und Erfolgswillen sowie der gezielten Nutzung individueller Stärken und des persönlichen Netzwerks. In seinem Vortrag zeigte er den jungen Leuten Wege auf, die Ursachen von Spitzenleistungen zu verstehen und gezielt für die Gestaltung der eigene Karriere zu nutzen. 


Den Absolventen stehen nun viele Wege offen. Sie haben zum Beispiel die Möglichkeit, sich mit einer Aufstiegsfortbildung zum Fachwirt, zum Industriemeister oder mit anderen Abschlüssen in die Gruppe der Hochqualifizierten zu begeben. Solche Abschlüsse sind mittlerweile EU-weit mit dem Bachelorabschluss gleichgestellt. All denjenigen, die noch weiterkommen wollen, wird ein Stipendium der Begabtenförderung der Bundesregierung angeboten. Das Stipendium finanziert eine Weiterbildung drei Jahre lang mit bis zu jeweils 2.400 Euro.

 

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