Regionaltangente West
Hohe Bedeutung für Wirtschaftsstandort Eschborn

11.12.2018

 

Die Regionaltangente West wird im westlichen Rhein-Main-Gebiet Direktverbindungen schaffen und die Straßeninfrastruktur entlasten. Vor der Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung in Eschborn zur Änderung des Gesellschaftervertrags betont die IHK Frankfurt die hohe Bedeutung der RTW für die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Eschborn.

Die Regionaltangente West wird die Kommunen von Main-Taunus-Kreis und Hochtaunuskreis sowie die westlichen Stadtteile Frankfurts mit neuen Direktverbindungen erschließen. Einer der größten Nutznießer werden die Pendler aus und nach Eschborn sein, die durch den Anschluss an eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur in alle Richtungen in der Metropolregion gelangen können. „Der verkehrliche Nutzen der Regionaltangente West für die Region und insbesondere für Eschborn steht außer Frage – sowohl für ÖPNV-Nutzer als auch Pkw-Fahrer“, sagt Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt.

 

Die IHK Frankfurt warnt davor, in der politischen Diskussion das Gesamtbild aus dem Auge zu verlieren. Zuletzt musste die Änderung des Gesellschaftervertrags zwischen der Stadt Eschborn und der RTW Planungsgesellschaft mehrfach vertagt werden, da sich einige Stadtverordneten gegen die aktuelle Trassenplanung ausgesprochen haben. „Im Vorfeld der Planung wurden die lokalen Aspekte bereits intensiv berücksichtigt, sodass das Gesamtprojekt mit der vorliegenden Trassenführung nun auf den Weg gebracht werden kann“, betont Gräßle.

 

In Eschborn kommen in den nächsten fünf Jahren rund 200 000 Quadratmeter Bürofläche durch Revitalisierung oder Neubau auf den Markt. Dies entspricht etwa 10 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. „Mit bereits heute fast 40 000 Ein- und Auspendlern und überlasteten Straßen rund um Eschborn ist die Verbesserung der Verkehrsanbindung für Eschborn nicht optional, sondern ein wichtiger Baustein für die Zukunftssicherung. Alle Gesellschafter und Partner sollten das Projekt RTW voranbringen, um den Beschäftigten und Unternehmen eine bessere Erreichbarkeit zu ermöglichen“, so Gräßle.

 

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