Zum Stillstand um die Regionaltangente West: Regionale Wirtschaft erwartet schnelle Einigung in Eschborn

21.01.2019

 

Vor dem Treffen der Eschborner Fraktionsvorsitzenden, der RTW Planungsgesellschaft und der Straßenbaubehörde Hessen Mobil bei Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag, 22. Januar 2019, in Wiesbaden fordert die Initiative PERFORM der Wirtschaftskammern in FrankfurtRheinMain eine schnelle Einigung aller Beteiligten.

 

Die Wirtschaftskammern fordern die Beteiligten zur zügigen Erarbeitung von Lösungen auf, um die Umsetzung der Regionaltangente West nicht weiter zu verzögern. Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, und Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, verdeutlichen: „Die geplante Schienenverbindung ist ein regionales Projekt. Sie ermöglicht eine Verbindung von Langen und Dreieich im Süden über den Flughafen bis nach Bad Homburg im Norden und wird zu einer Entschärfung der angespannten Verkehrssituation im Westen des Rhein-Main-Gebietes beitragen. Die Regionaltangente West ist darüber hinaus der erste Teil eines möglichen Schienenrings um Frankfurt, der den ÖPNV der gesamten Metropolregion deutlich verbessern wird.“ Hintergrund des Gesprächs beim Hessischen Wirtschaftsminister am Dienstag sind anstehende Entscheidungen zur Regionaltangente West in Eschborn. Zum einen diskutieren die Eschborner Stadtverordneten, der Änderung des Gesellschaftervertrages der RTW Planungsgesellschaft zuzustimmen, damit diese mit den Planungen fortfahren kann. Zum anderen gibt es einen planerischen Konflikt zwischen der geplanten Schienenverbindung und einem Bebauungsplan zur Anbindung der Düsseldorfer Straße an die A 66.

 

In Eschborn kommen in den nächsten fünf Jahren rund 200 000 Quadratmeter Bürofläche durch Revitalisierung oder Neubau auf den Markt. Dies entspricht etwa 10 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. „Mit bereits heute fast 40 000 Ein- und Auspendlern und überlasteten Straßen rund um Eschborn ist ein Ausbau des ÖPNV-Systems dringend notwendig“, erklärt Prof. Dr. Müller.

 

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